Freiheitliche Initiativen

Montag, 14. Dezember 2009

Anfrage

 

der Abg. Dr. Schnell, Blattl, Essl, Rothenwänder und Wiedermann an die Landesregierung betreffend ein Kompetenzzentrum für Metall und Seilbahntechnik in Hallein

An der Landesberufsschule Hallein wird seit 2008 die Ausbildung zum Seilbahntechniker angeboten. Hallein ist somit österreichweit der erste Standort, der die Ausbildung für diesen Beruf anbietet. Für die Ausbildung zum Seilbahntechniker sind aber auch besondere Anlagen erforderlich. Hier stößt die Berufsschule an ihre räumlichen Grenzen. Nunmehr gibt es den Vorschlag, das aufgelassene Betriebsgelände von Johnson & Johnson für die Ausbildung der Seilbahntechniker zu adaptieren.

Die unterzeichneten Abgeordneten stellen deshalb folgende

Anfrage:

1. Hat es seitens der Landesregierung schon Verhandlungen mit Johnson & Johnson hinsichtlich der Nutzung des Betriebsgeländes für die Landesberufsschule Hallein gegeben, wenn ja, mit welchem Ergebnis?

2. Mit welchen Kosten wäre die Adaptierung des Geländes verbunden?

2.1. Wären im Landeshaushalt erforderlichenfalls entsprechende Mittel vorgesehen, wenn ja, in welcher Höhe, wenn nein, wie könnte die Finanzierung erfolgen?

3.  Ab wann könnte aus heutiger Sicht die Nutzung des Geländes erfolgen?

4. Wie viele Schülerinnen und Schüler werden zurzeit an der Landesberufsschule Hallein als Seilbahntechniker ausgebildet?

4.1. Mit welchen Schülerzahlen rechnen Sie in den kommenden fünf Jahren?

5. Gibt es Bestrebungen in anderen Bundesländern, eine vergleichbare Ausbildung anzubieten, wenn ja, an welchen Standorten?

Salzburg, 14. Dezember 2009