Freiheitliche Initiativen
MÜNDLICHE ANFRAGE
von LAbg. Rosemarie Blattl an Landesrätin Doraja Eberle betreffend die Versorgungsquote bei der Kinderbetreuung
Salzburg erreicht bei der Versorgung mit Kindergartenplätzen eine Quote von 85,4 Prozent, zeigt eine kürzlich von der Salzburger Arbeiterkammer präsentierte Studie auf. Laut Studie besteht ein dringender Handlungsbedarf bei Klein- und Schulkindern. Die Betreuungsquote liegt bei Kleinkindern bis zwei Jahre bei 11,3 Prozent. Damit liegt Salzburg unter dem Österreichschnitt, der sich auf 14 Prozent beläuft. Die Versorgungsquote bei Schulkindern liegt in unserem Bundesland bei 10,2 Prozent, österreichweit sind es 14,5 Prozent. Die Studie ortet angesichts der geringeren Quote im Vergleich zum Österreichschnitt sowohl bei Schul- als auch bei den Kleinkindern einen Nachholbedarf. Die Kinderbetreuungsstudie der Arbeiterkammer weist auch auf ein starkes Nord-Süd-Gefälle beim Angebot hin. Je südlicher der Bezirk, desto geringer sei die Anzahl an Krabbelstuben und Schulkindergruppen.
Ich stelle deshalb an Sie gemäß § 78 a GO-LT folgende
Mündliche Anfrage:
1. Wie bewerten Sie die kürzlich von der Salzburger Arbeiterkammer präsentierte Studie zur Versorgungsquote bei der Kinderbetreuung im Bundesland Salzburg?
1.1. Werden Sie Maßnahmen ergreifen, damit die Versorgungsquote im Bereich der Betreuung von Klein- als auch Schulkindern angehoben wird? Wenn ja, wie sehen diese aus? Wenn nein, warum nicht?
1.2. Werden Sie Schritte setzen, damit das Nord-Süd-Gefälle bei der Versorgungsquote sowohl bei Schul- als auch bei Kleinkindern verringert wird? Wenn ja, wie sehen diese aus? Wenn nein, warum nicht?
Salzburg, 3. Mai 2010






