Freiheitliche Initiativen
MÜNDLICHE ANFRAGE
von LAbg. Lukas Essl an Frau Landeshauptfrau Mag. Gabriele Burgstaller betreffend die Broschüre „frauen.adressen“
„…Es ist noch nicht so lange her, da waren sich Wissenschaft, Religion und Staat einig, dass die wahre Berufung der Frau die Mutterschaft ist. Die Bemühungen der Frauenbewegung, dieses Bild zu kippen, wurden spätestens im Nationalsozialismus mit Mutterkreuz und Muttertag zunichte gemacht. Und manche Dinge halten sich: noch heute bringen wir unseren Müttern einmal im Jahr einen Blumenstrauß – und das restliche Jahr über unsere Schmutzwäsche. Keine verlockende Perspektive.“ (frauen.adressen, Seite 79)
Ich stelle deshalb an Sie gemäß § 78 a GO-LT folgende
Mündliche Anfrage:
1. Handelt es sich beim Muttertag tatsächlich um nationalsozialistisches Gedankengut?
1.1. Woraus leiten Sie ab, dass die Bemühungen der Frauenbewegung gescheitert sind und die „wahre Berufung der Frau“ nach wie vor die Mutterschaft ist?
1.2. Sehen Sie „Kinderkriegen“ generell als „Keine verlockende Perspektive“ an?
Salzburg, 31. Mai 2010






