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25. Jänner 2017

FPÖ-Kritik an Aussagen des Vorsitzenden der islamischen Religionsgemeinde in Salzburg

Svazek: „Werte haben etwas mit der Annahme und Akzeptanz unserer Kultur zu tun!“

  • Eine Frau mit Kopftuch
  • Ein Foto von Marlene Svazek

    FPÖ-Landesparteiobfrau Marlene Svazek

Kritik an den jüngsten Aussagen von Ahmed Yilmaz, Vorsitzender der islamischen Religionsgemeinde in Salzburg, er sehe kein schlechtes Zeichen darin, wenn für 40 Prozent der Asylwerber religiöse Gebote wichtiger sind als das Gesetz, kommt heute von der Salzburger FPÖ. „Dass sich viele Neuankömmlinge schwertun, unsere demokratischen Grundrechte und unser freies Europa zu akzeptieren, ist hinlänglich bekannt. Dass die Religion allerdings über das Gesetz gestellt werden soll, ist schlichtweg nicht zu akzeptieren“, kritisiert FPÖ-Landesparteiobfrau Marlene Svazek diese Aussagen.

Unser Land, unsere Kultur, unsere Gesetze!

Yilmaz spricht die Problematik sogar direkt an und vertritt offenkundig auch noch, dass die Werte unseres freien Europas uns nicht alle verbinden würden. „Da hat er leider vollkommen recht. Werte haben aber etwas mit der Annahme und Akzeptanz unserer Kultur zu tun. Von Asylwerbern und Migranten ist daher zu verlangen, dass sie diese Werte akzeptieren und auch für sie als bindend ansehen. Ansonsten kann man neuen Parallelgesellschaften und radikalen Religionsfanatikern beim Heranwachsen zusehen!“, so Svazek. Die Gleichstellung von Mann und Frau, Meinungsfreiheit, Satire auch über andere Religionen, Toleranz gegenüber Andersdenkenden – all das seien unverhandelbare Werte. „Der Islam sollte sich schön langsam darüber Gedanken machen, ob er überhaupt zu einem freien Europa gehören möchte“, so Svazek.


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