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07. Februar 2017

FPÖ kritisiert 15a-Vereinbarung zur Gesundheit im morgigen Ausschuss

Svazek: „Unser Gesundheitswesen wird weiter zwangsverstaatlicht auf Kosten der Patienten. Die FPÖ steht auf der Seite der Freien Berufe.“

  • Ein Foto von einem Rettungsauto
  • Ein Foto von Marlene Svazek

    FPÖ-Landeschefin Marlene Svazek

Kritik an der 15a-Vereinbarung zur Gesundheit, die morgen in der Ausschusssitzung des Salzburger Landtags beraten werden soll, kommt heute von der FPÖ. „Diese Vereinbarung ebnet den Weg, damit der Hausarzt des Vertrauens schrittweise ersetzt und unpersönliche Krankenkassenambulatorien implementiert werden sollen“, kritisiert FPÖ-Landesparteiobfrau Marlene Svazek. Unter dem Deckmantel der sogenannten Primärversorgung würde man immer mehr in Richtung einer zwangsverwalteten Gesundheitsstruktur gehen. Freie Berufe seien im Gesundheitswesen immer stärker gefährdet. Die FPÖ unterstützt auch die Kritik der Ärztekammer zum neuen Gesetz.

Soll das DDR-Gesundheitssystem Einzug halten!?

„Anstatt staatlich gelenkte Primary Health Care Zentren zu fördern, sollte man sich um die Versorgungslücken im niedergelassenen Bereich kümmern und den Patienten die Wahlmöglichkeit lassen, den Arzt ihres Vertrauens aufzusuchen“, so Svazek. Die Möglichkeit, dass sich Ärzte in gemeinsamen Praxen zusammenfinden, sei grundsätzlich gut. Allerdings besteht auch die Gefahr, dass derartige Zentren von Investoren für die eigene Gewinnmaximierung missbraucht werden. „Wer glaubt, dass man in solchen Zentren mehr als eine Nummer unter vielen ist, unterliegt einem Irrtum. Die FPÖ steht an der Seite der Freien Berufe und somit auch auf der Seite der Patienten!“, so Svazek abschließend.


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