Skip to main content
30. Jänner 2017

Milchkrise ist nicht überstanden!

FB-Költringer: „Im Gegensatz zur Aussage von EU-Landwirtschaftskommissar Hogan, teilt die Freiheitliche Bauernschaft Salzburg die Meinung nicht, dass die Milchkrise vorbei ist, die mit dem Ende der Milchquote vor eineinhalb Jahren begonnen hat!“

  • Ein Foto von zwei Kühen.
  • Ein Foto von Hannes Költringer

    FB-Landesobmann Hannes Költringer

Derzeit liegen noch unfassbare 350.000 Tonnen Magermilchpulver in Interventionslagern, die natürlich bei einer Preiserholung bei Milch und Milchprodukten wieder auf den Markt kommen. „Tatsache ist, dass Europa der weltweit größte Produzent und Exporteur von Milchprodukten ist, und darum auch geringe Rohstoffkosten für die Industrie und Verarbeiter erwünscht sind.“, so der Landesobmann der Freiheitlichen Bauernschaft Hannes Költringer. „Betrachtet man jetzt aber genau, wohin dieses billige Milchpulver exportiert wird, stellt sich schon die Frage, ob die Europäische Union und einige Mitgliedsländer nicht auch an der Armut und Flüchtlingskrise mitschuldig sind!“.

Die Folgen von Milchpulverexport, aber auch vielen anderen landwirtschaftlichen Produkten, nach Afrika, wodurch die dortige Landwirtschaft massiv leidet, müsste den verantwortlichen Politikern klar sein. „Meine Vermutung ist, dass man diese Krisen in Kauf nimmt, um sich in Afrika weiter Marktanteile zu sichern.“, so Költringer. „Die unausweichlichen Folgen tragen dann nicht nur die Bauern in Europa und Afrika, sondern schlussendlich die Bürger Europas!“.

Anstatt den Export in diese Länder zu forcieren, sollte man ihnen helfen sich selbst zu versorgen und so ihren Lebensstandard zu erhöhen, was wiederum zu mehr Kaufkraft führt, die auch Europa nutzen kann. „Eine seit Jahrzehnten falsche Subventionspolitik, die Überschüsse geradezu provoziert, muss schnellstens ein Ende haben!“, fordert Költringer abschließend.


Beliebteste Beiträge

Marlene Svazek
© 2017 Freiheitliche Partei Österreichs. Alle Rechte vorbehalten.