Seit 10. Juni 2016 steht Marlene Svazek (34) an der Spitze der Salzburger Freiheitlichen - und trotz ihres weiterhin jungen Lebensalters hat sie in dieser Dekade Stationen durchlaufen und Erfahrungen gemacht, wie sie ein ganzes Politikerleben ausfüllen könnten. Grund genug für Salzburgs Freiheitliche, eine politische und persönliche Bilanz der letzten zehn Jahre zu ziehen - und gleichzeitig mit der festen Überzeugung in die Zukunft zu blicken, dass das Beste noch bevorsteht.
Zu Beginn fand sich Marlene Svazek mit erst 23 Jahren in einer ambivalenten Situation wieder und herausfordernden äußeren Umständen gegenüber: die Situation der Salzburger FPÖ sah im Land angesichts einer von persönlichen Zerwürfnissen geprägten Parteispaltung wenig rosig aus, selbst das wirtschaftliche Überleben der Partei war fragwürdig.
2017 führte Svazek die Salzburger Freiheitlichen dann zunächst erfolgreich als Landesspitzenkandidatin in einen Nationalratswahlkampf, übernahm in weiterer Folge als Nachfolgerin des damaligen Innenministers Herbert Kickl sein Amt als FPÖ-Bundesgeneralsekretärin und zog als Salzburger Abgeordnete in den Nationalrat ein.
Bereits 2018 stand die nächste Landtagswahl ins Haus stand und so musste Marlene Svazek nach lediglich zwei Jahren Vorlaufzeit ihre erste Feuertaufe als verantwortliche Spitzenkandidatin bestehen. Nach einem engagierten Wahlkampf, in dem sie sich gegenüber einer damals noch auf der türkisen Welle surfenden ÖVP und der Parteiabspaltung rund um den ehemaligen Obmann der FPÖ Karl Schnell behaupten musste, konnte trotz all dieser Widrigkeiten ein erfreulicher Zugewinn verbucht werden. Im Jahr 2019 konnte Svazek dann die Absolute der ÖVP in ihrer Heimatgemeinde Großgmain brechen und ist seit nun mehr sieben Jahren dort erfolgreich und nach abermaliger Wiederwahl als Vizebürgermeisterin tätig.
In den fünf Jahren von 2018 bis 2023 setzte Marlene Svazek beständig auf einen kantigen Oppositionskurs, der weder die regierende Dirndl-Koalition schonte noch den eigenen Mistreitern Raum für Müßiggang ließ. In der Corona-Zeit erkämpfte sie sich als einzige Salzburger Parteichefin, die offensiv gegen schier endlose Lockdowns und die Spaltung der Gesellschaft durch die unselige Impfpflicht auftrat, breite Sympathien über klassische FPÖ-Kernwählergruppen hinaus. Svazek setzte darüber hinaus auf ein breites Themenspektrum und das Erreichen konservativ-bürgerlicher Wählerschichten. Das manifestierte sich bei der folgenden Landtagswahl 2023 in einem historischen Rekordergebnis von 25,7% und einer drastischen Verringerung des Rückstands auf die ÖVP, die sich in der Folge dem Wählerwillen entsprechend zu einer schwarz-blauen Koalition entschied.
Seit ihrem Eintritt in die Landesregierung zeigt Marlene Svazek, dass sie nicht nur kritisieren, sondern auch regieren und Verantwortung übernehmen kann. Beweise dafür tritt sie am laufenden Band an. Dass sie 2028 um das Amt der Landeshauptfrau mitkämpfen wird, sehen mittlerweile selbst ihre Kritiker aus den Reihen der politischen Konkurrenz als gesetzt. Dass die eigenen freiheitlichen Reihen dabei geschlossen hinter ihr stehen, wurde an der überwältigenden Zustimmung zu ihrer bereits vierten Wiederwahl als Landesparteiobfrau im Februar 2026 deutlich - ein klarer Auftrag, die Partei auch weiterhin in eine erfolgreiche Zukunft zu führen und ein Grund für Salzburgs Freiheitliche für einen feierlichen Abend im Zeichen dieses Jubiläums.

