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12. Juli 2018

Andreas Reindl: Wirtschaftskammer und Bürgerliste wollen Druck auf europäischen Arbeitsmarkt erhöhen!

Freiheitliche kritisieren „3 plus-2 Antrag“ und fordern Unterstützung für EWR-Staaten

Ein Foto von Andreas Reindl

Klubobmann Andreas Reindl

Völlig beeindruckt von der Barmherzigkeit der Wirtschaftskammer Salzburg, die mit Hilfe der Bürgerliste ihren Einsatz für Asylsuchende heute in Form einer Initiative im Stadtsenat einbringen wird, zeigt sich FPÖ-Stadtobmann Andreas Reindl: „Bewundernswert ist der Gedanke und Appell, dass man gerade jungen Menschen ohne Chance die Hand reichen möchte und ihnen eine Zukunftsperspektive eröffnen will.“ Lediglich die Umsetzung sei unzureichend durchdacht, kritisiert Reindl: „Während sich die Wirtschaftskammer nämlich mit Einladungskarten an ganz Afrika günstige Arbeitskraft importieren und heranerziehen möchte, um den Druck am europäischen Arbeitsmarkt weiter zu erhöhen, wollen wir zunächst auf die Situation in Europa aufmerksam machen“, setzt Reindl fort.

Abgesehen davon, dass mit der „3 plus 2-Regelung“ dem Schlepperbetrieb neue Argumente für eine gefährliche Überfahrt nach Europa geboten werden, sprechen auch die innereuropäischen Arbeitsmarktbedingungen keinesfalls für das Projekt „Ausbildung statt Abschiebung“: „In Spanien liegt die Jugendarbeitslosigkeit laut Eurostat saisonbereinigt bei 33,8%. Gänzlich ohne Perspektive erscheinen hierbei die Griechen, bei denen lediglich 46,8% der jungen Menschen zwischen 15 und 24 einer Beschäftigung nachgehen“, so Reindl.

Das Geschäft mit der Not

Enttäuscht, dass sich gerade die Bürgerliste vom „Geschäft mit der Not“ hinreißen lässt, appelliert Reindl an Klubobfrau Ingeborg Haller: „Es würde dem Einsatz der inneuropäischen Verständigung guttun, zunächst junge arbeitslose Europäer in den österreichischen Arbeitsmarkt zu integrieren und sie auszubilden. Mit dem Erwerb des hochprofessionellem Know-Hows und einer weiteren Sprache schaffen wir Nachhaltigkeit für den EWR-Raum. Hierbei könnten sie mit unserer vollsten Unterstützung rechnen. Für Ihr Vorhaben jedoch, anspruchs- und mittellose kulturfremde Asylanten zum Wohle der Industriellenvereinigung nach Europa zu lotsen, stehen wir nicht zur Verfügung“, verdeutlicht Reindl abschließend.


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