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06. Mai 2022

Andreas Schöppl: Diskussion über Manager-Boni ist Schritt in richtige Richtung!

Freiheitliche fordern im Landtag Maximalgrenze der Bonuszahlungen von 5.000 Euro für Manager in (Teil-)Landesunternehmen

Diskussion über Manager-Boni ist Schritt  in richtige Richtung

Diskussion über Manager-Boni ist Schritt in richtige Richtung

Erfreut zeigt sich Landesparteisekretär Andreas Schöppl, dass die von den Freiheitlichen angestoßene Debatte über Manager-Bonuszahlungen Früchte getragen habe und begrüßt den Schritt des Salzburg AG Vorstands, die Bonuszahlungen in den Hilfsfonds zu investieren: „Eine öffentliche Diskussion ist ein Schritt in die richtige Richtung. Jedoch sind wir überzeugt, dass noch viel Gesprächsbedarf über die Zusatzzahlungen besteht.“ Der Freiheitliche stellt fest, dass man vor allem über die geheimen Zielvorgaben der Manager sowie die Höhe der Bonuszahlungen reden muss. „Wie kann es etwa sein, dass der SALK-Geschäftsführer im Coronajahr 2020, in dem über 1.000 Operationen verschoben werden mussten, 55.293 Euro an Boni kassiert und 2021 diese um weitere 6.000 Euro erhöht wurden?“, so Schöppl, der klarstellt, dass es sich bei den SALK um ein zu 100 Prozent im Landeseigentum stehenden Unternehmen handelt. „Wenn solch eine Leistung auch noch mit dem doppelten Jahresgehalt eines Durchschnittsarbeiters belohnt wird, dann liegt einiges im Argen.“

Dahingehend besteht auch erheblicher Gesprächsbedarf über die Geheimniskrämerei der Landesregierung betreffend Zielvorgaben. Denn die Landesregierung verweigert dem Landtag die Einsichtnahme in die Dienstverträge der „Landes-Manager“ unter dem fadenscheinigen Vorwand, dass es sich um ausgegliederte Unternehmen handle und aufgrund des GmbH-Gesetzes keine Informationen preisgegeben werden. „Die SALK gehört dem Land Salzburg und der Gesetzgeber ist der Landtag. Diesem Informationen vorzuenthalten, ist bedenklich.“ Daher fordern die Freiheitlichen in der Ausschusssitzung am 18. Mai, die Vertragsschablonen offenzulegen und eine maximale Bonuszahlung von 5.000 Euro. „Ein Manager eines Landesunternehmens ist ein leitender Angestellter des Landes mit überschaubarem unternehmerischen Risiko. Dementsprechend sollte auch das Gehaltsschema angepasst sein“, so Schöppl.


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