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19. Dezember 2022

Andreas Schöppl: Ende des Volkssports Skifahren?

Freiheitliche fordern erneut Subventionskonzept für Familien-Skiticket

Symbolbild aus Pixabay

„Sowohl im Herbst 2020 als auch 2021 forderten die Freiheitlichen die Landesregierung auf, ein Subventionskonzept für leistbares Skifahren zu erarbeiten“, so Landesparteisekretär Andreas Schöppl. „Beide Male stimmte die ÖVP dagegen. Jetzt stehen wir vor dem Dilemma, vor dem die Freiheitlichen gewarnt haben, dass vielen Familien der Skisport zu teuer ist.“ Daher haben die Freiheitlichen bereits einen weiteren Antrag im Landtag eingebracht, der gerade Familien beim Ticketpreis entlasten soll. „Wenn ÖVP-LAbg. und Wirtschaftskämmerer Hans Scharfetter davon spricht, dass die Seilbahnwirtschaft bereits sehr gute Angebote in Aussicht stellt und dementsprechend Unterstützungen des Landes nicht nötig seien, dann möge er bitte weiter den Kopf in den Sand stecken. Aber Skifahren wird dadurch für Familien auch nicht leistbarer.“

Schöppl führt aus, dass während 2015 ein 6-Tages-Pass in Saalbach 233 Euro gekostet hat, muss man jetzt 338 Euro berappen. „Eine vierköpfige Familie zahlt mittlerweile für nicht einmal eine ganze Woche 1.183 Euro. Von den gestiegenen Preisen der Gastronomie und Hotellerie ganz zu schweigen. Das geht sich nur für die wenigsten Familien finanziell aus.“ Daher beharren die Freiheitlichen abermals auf eine Unterstützung seitens des Landes. „Wenn unsere Kinder nicht mehr Skifahren gehen, dann wird eine ganze Skigeneration samt Pyramideneffekt wegfallen. Wenn sich die ÖVP weiter quer legt bei der Unterstützung für günstige Liftkarten für Familien, dann brauchen wir uns um das Skifahren in Zukunft keine Gedanken mehr machen. Mit sämtlichen verheerenden Folgen für den Tourismusstandort Salzburg“, so Schöppl.


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