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08. April 2021

Andreas Schöppl: Landesregierung muss COVID-Hilfen für alle Mieter garantieren

Falsches Zahlenspiel von Klambauer und Schellhorn. Nur 35.000 Salzburger in geförderten Wohnungen genießen Unterstützung. Privatmieter bekommen sie nicht.

Ein Foto von LAbg. Dr. Andreas Schöppl

LAbg. Dr. Andreas Schöppl

„Seit diesem Monat werden Mietstundungen fällig und viele Salzburgerinnen und Salzburger wissen nicht, woher sie das Geld für die Miete nehmen sollen“, kommentiert Landesparteisekretär LAbg. Andreas Schöppl. „Das Land ist nun gefordert, alle Mieter zu unterstützen.“ Zwar kündigen Wohnlandesrätin Andrea Klambauer und Soziallandesrat Heinrich Schellhorn in der Landeskorrespondenz großmundig Hilfe an, jedoch nicht für jeden. Schöppl führt aus, dass das soziale Wohnbau-Duo lediglich 35.000 Salzburgerinnen und Salzburger in geförderten Mietwohnungen in Form der erweiterten Wohnbeihilfe unterstützt. Mieter von Privatwohnungen bekommen diese Hilfe nicht. „Wenn der Hauptmietzins von nichtgeförderten Objekten (Privatmiete) bei mehr als 8,03 Euro pro Quadratmeter Wohnnutzfläche liegt, mogelt sich das Land aus der Verantwortung“, so Schöppl, der ausführt, dass laut dieser Rechnung beispielsweise eine 70 Quadratmeterwohnung lediglich knappe 600 Euro kosten dürfe, um in den Genuss der erweiterten Wohnbauförderung zu kommen. „Solch eine günstige Wohnung möge mir die Landesregierung in Salzburg bitte zeigen.“

Schöppl betont, dass gerade in der Corona-Situation, in der sich über 40.000 Salzburger in Kurzarbeit befinden und weitere 28.000 arbeitslos gemeldet sind, das Land Verantwortung trage und alle Mieter unterstützen muss. „Was kann ich dafür, dass ich etwa für 800 Euro in Privatmiete lebe und deswegen keine Mietunterstützung bekomme? Coronabedingt verdiene ich genauso viel weniger als derjenige, der in einem geförderten Objekt wohnt“, so Schöppl, der an die Landesregierung appelliert, Förderungen nach dem Gleichheitsgrundsatz zu vergeben, und nicht, welche Wohnbaugenossenschaft das Gebäude errichtet hat.


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