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03. September 2021

Andreas Schöppl: Stöckl vs. Gratistests bedeutet Impfzwang durch die Hintertür

Die ÖVP soll sich endlich offen zum – von ihr favorisierten – Impfzwang bekennen und nicht mit Salamitaktik die Bevölkerung an das Endziel gewöhnen

Ein Foto von LAbg. Dr. Andreas Schöppl

LAbg. Dr. Andreas Schöppl

Was das Wort von ÖVP-Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl wert ist, sieht man an seiner 180 Grad Wendung zum Thema Corona-Gratistests. „Wer für Coronatests eintritt und diese verpflichtend für die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben einfordert, aber im Gegenzug die Gratistests verbieten will, der spricht sich demnach offen für einen Impfzwang aus“, so Landesparteisekretär Andreas Schöppl über den Vorstoß von Landeshauptmann-Stellvertreter Christan Stöckl, die Gratistests einzustellen. „Die Pläne Stöckls bestätigen nur unsere Befürchtung, dass es ihm und seiner ÖVP nur darum geht, mit Salamitaktik die Bevölkerung zum Stich zu zwingen.“ Schöppl ergänzt, dass mit dieser Vorgehensweise der Salzburger ÖVP die Spaltung der Gesellschaft weiter vorangetrieben wird und Ungeimpfte von Stöckl schlichtweg an den Pranger gestellt werden. „Fehlt nur noch, dass impfkritische Personen gebrandmarkt und öffentlich zur Schau gestellt werden. Die Geschichte wiederholt sich anscheinend.“

Nachdem sich Stöckl nun also sowohl für die 1-G-Regel als auch ein Ende der Gratistests ausspricht, bleibt für viele Menschen nur ein Ausweg: Die Spritze. „Ob diese wollen oder nicht. Ein Familienvater mit zwei Kindern wird sich das Dauertesten nicht leisten können. Das heißt: Kein Sportverein für die Kinder, kein Wirtshausbesuch – der finanziell wahrscheinlich gar nicht drinnen ist -, kein Kino. Kurz: Kein Leben mehr, wie wir es kennen“, so Schöppl.


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