Skip to main content
03. Dezember 2021

Andreas Schöppl: Vernichtender Rechnungshofbericht schreit nach Konsequenzen

Unternehmensbeteiligungen von Zell am See bringen Geschäftsführer und ÖVP in Bedrängnis. Thomas Schmid lässt grüßen.

Ein Bild von Landesparteisekretär LAbg. Dr. Andreas Schöppl

Landesparteisekretär LAbg. Dr. Andreas Schöppl

„Die vernichtende Kritik des Landesrechnungshofes über die Unternehmensbeteiligungen von Zell am See betreffend die Jahre 2016 bis 2018 erinnert an die Geschäftspraktiken Kurz-Schmid“, kommentiert Landesparteisekretär Andreas Schöppl den gestern veröffentlichten Landesrechnungshofbericht, der die Unternehmenspraktiken des handelnden Geschäftsführers regelrecht zerpflückt. „Dies ist der nächste ÖVP-Skandal, der mit Sicherheit die Gerichte beschäftigen wird.“ Schöppl führt aus, dass laut Rechnungshofbericht die damals noch ÖVP-geführte Bezirkshauptstadt des Pinzgau den Geschäftsführer der Gesundheit Innergebirg GmbH als Holding bei Neugründung im Dezember 2016 bestellt hat, welcher ebenfalls als Geschäftsführer mehrerer beauftragter Tochtergesellschaften fungiert hat. „Gesetzliche bzw. gesellschaftsrechtliche geregelte Kontroll- und Schutzmechanismen könnten dadurch faktisch außer Kraft gesetzt worden sein. Missbrauch ist hier Tür und Tor geöffnet“, so Schöppl.>/p>

Der Freiheitliche betont, dass das System-Kurz sich anscheinend bis in den Pinzgau erstreckt und gängige Geschäftspraxis schwarz-türkiser Politik sei. „Wir erleben hier eine weitere Episode der ÖVP-Praxis, in der Recht und Ordnung für ihresgleichen lediglich unverbindliche Empfehlungen darstellen“, so Schöppl, der folglich personelle Konsequenzen in Mutter- und Tochtergesellschaften fordert. Der Rechnungshof weist dabei schon ausdrücklich auf mögliche strafrechtliche Konsequenzen bei Nichtbefolgung von Gesellschafterbeschlüssen hin. „Wir sind über dessen der Ansicht, dass sich der Landtag umfassend mit dieser Angelegenheit befassen muss. Denn hier kann nicht so getan werden, als wäre alles in Ordnung, nur, weil es sich um einen Protegé der Volkspartei handelt“, so Schöppl weiter, der bereits für die kommende Landtagssitzung dementsprechende Initiativen ankündi


© 2022 Freiheitliche Partei Österreichs. Alle Rechte vorbehalten.