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11. Mai 2022

Andreas Schöppl: Wohnpreiswucher muss evaluiert werden

Freiheitliche nehmen vor allem Wohnbaugenossenschaft in die Pflicht, leistbaren Wohnraum zu schaffen

Wohnpreiswucher muss evaluiert werden

Wohnpreiswucher muss evaluiert werden

„Die Gemeinde Grödig lässt zurzeit 22 Reihenhäuser von einer privaten Firma für knapp über 3.000 Euro pro Quadratmeter bauen, wobei die großen Wohnbaugenossenschaften in Salzburg 6.000 verlangt hätten“, kritisiert der freiheitliche Wohnbausprecher LAbg. Andreas Schöppl die immensen Kosten seitens der Wohnbauträger. „Daher haben die Freiheitlichen heute in der Ausschusssitzung den dahingehenden Antrag unterstützt, der die Ursachen für die hohen Baukosten evaluieren soll.“ Zusätzlich forderten die Freiheitlichen das Ausmaß, die Ursachen sowie die Auswirkungen der massiven Steigerung der Baukosten zu evaluieren, die sich daraus ergebenden notwendigen Maßnahmen der Anpassung der entsprechenden rechtlichen Grundlagen, insbesondere Förderrichtlinien, zu prüfen.

Für Schöppl ist es unverständlich, wie ein privates Unternehmen, das – im Gegensatz zu den Wohnbaugenossenschaften – bei weitem weniger Geld aus den Wohnbaumittel lukriert und zusätzlich das unternehmerische Risiko trägt, für knapp die Hälfte Wohnraum schaffen kann. „Wir erwarten von der Studie Aufklärung, wohin das Geld bei den Wohnbaugenossenschaften verschwindet. Die Wohnbauförderung ist die größte soziale Unterstützung, die ein Staat anbietet. Eine mutmaßliche Verschwendung muss aufgeklärt und die Genossenschaften wieder an ihren eigentlichen Zweck erinnert werden: Günstigen Wohnraum zu schaffen“, so Schöppl.


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