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10. November 2021

Dringlicher Antrag der Freiheitlichen fordert Verdoppelung des Heizkostenzuschusses, Einfrieren der Energiepreise und Erleichterung der Ökostrombefreiung

Marlene Svazek schildert Problem der Energiearmut und pocht nun auf schnelle Umsetzung

ein Bild von Landespartei- und Klubobfrau Marlene Svazek, BA

Landespartei- und Klubobfrau Marlene Svazek, BA

„In Österreich können es sich derzeit 94.000 Haushalte nicht leisten, ihre Wohnung warm zu halten und sind somit von Energiearmut betroffen“, schildert Salzburgs freiheitliche Landes- und Klubobfrau Marlene Svazek eingangs in ihrer Rede zum Dringlichen Antrag der Freiheitlichen im Salzburger Landtag. Die Begründung der Energiearmut liegt nicht etwa am Zugang oder an der Energieeffizienz, sondern an der sukzessiven Teuerung von Energie: „Die Zahl der Haushalte in Energiearmut wird solange steigen, solange die Energiekosten in diesem Land steigen“, führt die Freiheitliche dabei aus.

Verschärfend werde dabei die Ökosoziale Steuerreform wirken, die im Wesentlichen gerade dort erhebliche Preisanhebungen schafft, wo sie der Endkonsument zu tragen hat. „Ein durchschnittlicher Haushalt wird künftig pro Jahr über 200 Euro mehr bezahlen müssen: Für den Grüngasförderbeitrag, eine Ökostromabgabe und den Anstieg der Strom und Heizkosten.“

„Wir haben es in der Hand, als Mehrheitseigentümer der Salzburg AG – angesichts der Kostenentwicklung – die richtigen Prioritäten zu setzen“, fordert die Freiheitliche Maßnahmen, um die Menschen in diesem Bundesland nicht vor die Situation zu stellen, dass sie ihre Wohnungen nicht mehr warmhalten können. „Die Ursache kann man in Salzburg nicht stoppen, aber wir können hier zumindest die Symptome lindern“, appelliert Svazek an den Salzburger Landtag zur Zustimmung zum Dringlichen Antrag und schließt: „Wenn wir uns das Prädikat ‚sozial‘ weiterhin anheften wollen, dann ist es unsere Pflicht, hierbei rasch zu handeln!“


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