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23. August 2018

EU-Trinkwasserrichtlinie gefährdet kleine Wasserversorger

FPÖ-Stöllner: „Die EU-Richtlinie schießt wieder einmal über das Ziel hinaus und trifft die Falschen!“

Ein foto von Hermann Stöllner

LAbg. Hermann Stöllner

Im Gegensatz zu vielen anderen EU-Ländern kann die österreichische Wasserqualität, mitunter dank etlicher kleiner Wassergenossenschaften, wohl als ausgezeichnet bewertet werden. Jedoch droht vielen kleinen Wasserversorgern aufgrund einer neuen EU-Trinkwasserrichtlinie das Aus. „Grundsätzlich ist die Intention dieser Richtlinie zu befürworten, wie etwa das gesamteuropäische Vorhaben, einen gerechten und bezahlbaren Zugang zu Trinkwasser für jeden zu gewährleisten“, kommentiert FPÖLandtagsabgeordneter Hermann Stöllner. „Jedoch schießt die Richtlinie in bewährter EU-Mentalität weit über das Ziel hinaus.“ Stöllner kritisiert, dass verpflichtende, regelmäßig durchzuführende Risikobewertungen bis zu zehn Mal im Jahr durchzuführen sind, welche bisher lediglich ein Mal pro Jahr am Plan standen. „Teure Probenahmen beinahe monatlich durchzuführen ergäbe in trockenen Teilen Europas Sinn, jedoch in Österreich ist vor allem für kleine Wasserversorger der finanzielle Aufwand kaum stemmbar!“


Der Salzburger Landtag wir sich in seiner ersten Herbstsitzung diesem Thema widmen, um über diese EU-Verordnung zu diskutieren. „Es ist nicht verwunderlich, dass die Stimmung in Österreich hinsichtlich einer europäischen Verallgemeinerungspolitik eher schlecht ist. Wir hoffen jedenfalls, dass im Sinne dieses Antrages eine Entschärfung erreicht werden kann, denn ansonsten würden die probenbedingten Mehrkosten wieder einmal den Endverbraucher treffen“, so Stöllner abschließend.


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