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03. Juli 2022

FPÖ – 97,9 % für Markus Abwerzger bei Tiroler Landesparteitag – Kickl: „Es hat sich ausgeplattert!“

Schwaz (OTS) - „Hier und heute werden nicht nur die Weichen für die freiheitliche Tiroler Landespartei neu gestellt, sondern auch für die politische Zukunft des Landes. Denn die FPÖ ist der einzige ernstzunehmende Herausforderer jenes Systems, das der scheidende Landeshauptmann Platter hinterlässt. Und es hat sich ausgeplattert in Tirol“, sagte FPÖ-Bundesparteiobmann Klubobmann NAbg. Herbert Kickl in seiner Rede beim 33. Landesparteitag der Tiroler FPÖ in Schwaz. Sein Wunsch – ein bärenstarkes Wahlergebnis für Landesparteiobmann Markus Abwerzger – ging mit 97,9 % in Erfüllung. Abwerzger bedankte sch bei den Delegierten für das großartige Ergebnis: „Es ist ein Auftrag, am 25. September bei der Landtagswahl umzurühren.“

Kickl sah die FPÖ angesichts aktueller Umfragen auf der Überholspur: „Die Schwarzen sehen wir nur mehr im Rückspiegel. Wir sind im Kommen, während der ÖVP die Felle, die Minister und die Landeshauptleute davonschwimmen.“ Der Umschwung zugunsten der Freiheitlichen sei eine Gemeinschaftsleistung hunderttausender Funktionäre, Mitglieder und Unterstützer.

Für die vorgezogene Landtagswahl am 25. September sah Kickl die Tiroler FPÖ unter Markus Abwerzger gut aufgestellt: „Ein gutes Gewissen ist das beste Ruhekissen. Und dieses gute Gewissen könnt ihr haben, weil ihr immer auf der Seite von Freiheit, Selbstbestimmung, Sicherheit, Ordnung, Gerechtigkeit und Anständigkeit gestanden seid.“ Das zeige sich auch in dem enormen Zuspruch im Rahmen der laufenden Österreich-Tour, zuletzt bei den zwei gestrigen Veranstaltungen in Tirol. „Wir Freiheitliche werden diese Menschen nicht enttäuschen“, versprach der FPÖ-Obmann.

Heftige Kritik übte Kickl an der Bundesregierung. „Die letzten zwei Tage ihrer Arbeit lassen sich so zusammenfassen: ‚Wir, die mieseste Regierung aller Zeiten, teilen mit: Die Gasspeicher sind leer und wir haben keinen Plan. Dafür sind die Flüchtlingsheime voll und wir haben auch keinen Plan.‘ – In Russland rollt der Rubel und bei uns brennt der Energiehut lichterloh. Aber was macht die Regierung? Nichts wie immer!“

Angesichts des von Kanzler Nehammer nach seiner Moskau-Reise gegebenen Versprechens, dass die Gasversorgung Österreichs gesichert sei, äußerte Kickl den Verdacht, dass Nehammer ebenso wenig mit dem echten Putin gesprochen haben wie Wiens Bürgermeister Ludwig mit dem echten Klitschko.

Das Problem in der Bundespolitik gehe jedoch über die Regierung hinaus, denn: „Vier Parteien haben sich zu einer zusammengeschlossen. Auch SPÖ und Neos waren in den letzten beiden Jahren bei allen verhängnisvollen Beschlüssen dabei und haben eine Spaltung der Gesellschaft vorangetrieben zwischen denen da oben und denen da unten, die dann in Chats als Pöbel beschimpft werden. Der Platz der Freiheitlichen ist bei den kleinen Leuten, bei den ‚Normalos‘ in diesem Land, die von der hohen Politik verraten und verkauft werden“, versicherte Kickl.

Die Regierung und ihre oppositionellen Anhängsel seien es auch, die im Kampf gegen die enorme Teuerung keinerlei Ursachenbekämpfung betreiben würden. Die Ursachen nämlich seien die weltweite Lockdown-Politik, die falsche Geldpolitik der EU und die Energieproblematik, so Kickl: „Aber an der Öl- und Gasknappheit ist nicht der Krieg schuld, sondern der Umgang der Regierung damit: diese unglaubliche Heuchelei – für diesen Irrsinn zahlen die Menschen einen immer höheren Preis.“


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