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21. Juli 2021

FPÖ – Angerer zu Wifo-Studie: ÖVP-Finanzminister irrt sich wieder einmal in seiner Analyse

Wien (OTS) - „Schön für ÖVP-Finanzminister Blümel, wenn er sich über die schwarz-grünen Wirtschaftshilfen zufrieden zeigt, aber das ist eben lediglich seine schon ‚gewohnte selbstherrliche Wahrnehmungsgabe‘, die Realität ist nämlich eine andere. Man kann mit diesen Wirtschaftshilfen von ÖVP und Grünen bei weitem nicht zufrieden sein, denn vom Beginn der Corona-Krise an waren diese weder treffsicher, noch unbürokratisch, noch kostendeckend und schon gar nicht trafen diese bei den österreichischen Unternehmen schnell ein – da irrt sich Blümel wieder einmal in seiner Analyse. Auch in der heute veröffentlichten Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts wird das anders gesehen“, sagte FPÖ-Wirtschaftssprecher NAbg. Erwin Angerer zur Wifo-Studie über die staatlichen Hilfsmaßnahmen.

„So wurde etwa der Fixkostenzuschuss von ÖVP und Grünen derart schlecht gestaltet, dass von dem mit zwölf Milliarden Euro dotierten Hilfspaket, gerade einmal 0,5 Milliarden bis Jahresende 2020 in Anspruch genommen wurden - ein Totalversagen des Hilfspakets auf ganzer Linie“, kritisierte Angerer und weiter: „Während einige Betriebe heute noch teils verzweifelt auf finanzielle Hilfe warten, wurden andere überfördert. Das bestätigt auch die Wifo-Studie. Die ÖVP hätte also gut daran getan, die Kritik der Opposition in den letzten Monaten ernst zu nehmen und nicht kategorisch jeden Antrag im Parlament abzulehnen. Leider wird es nicht die ÖVP, sondern unsere Wirtschaft und die heimischen Unternehmen sein, die die Rechnung für dieses Missmanagement präsentiert bekommen werden.“

„Statt in Eigenlob zu schwelgen, sollte sich Blümel darauf konzentrieren, jenen Unternehmen, die noch immer um ihre Existenz bangen, Schritte und Maßnahmen zur Verbesserung der Lage zu präsentieren und ihnen endlich ein gewisses Maß an Planbarkeit zu bieten. Morgen treten die verschärften Regelungen für die Nachtgastronomie in Kraft. Ein Schritt, der viele Unternehmer in die Knie zwingen und das endgültige Aus für ihre Betriebe bedeuten wird. Trotzdem scheint sich die ÖVP darüber keine Gedanken zu machen, wenn bis heute keine einzige Silbe in Bezug auf zusätzliche Hilfsmaßnahmen für die Betriebe oder etwa eine Kostenübernahme der PCR-Tests verlautbart wurde“, so der FPÖ-Wirtschaftssprecher.


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