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13. Juli 2020

FPÖ-Befürchtung über dringende Notwendigkeit einer weiteren Radiologiekassenstelle leider bewahrheitet

Anderthalb Jahre nach FPÖ-Forderung bestätigt sich Bedarf. Freiheitliche erhöhen Druck.

Ein Foto von LAbg. Karin Berger

LAbg. Karin Berger

Im Pinzgau müssen viele Patienten nach wie vor weite Wege auf sich nehmen, um radiologische Untersuchungen durchführen zu lassen: „Seit Jahren fordern wir vom zuständigen ÖVP-Gesundheitsreferent, dass auch im entlegenen Innergebirg eine hohe medizinische Versorgung gewährleistet wird“, so FPÖ-Gesundheitssprecherin im Salzburger Landtag, Karin Berger. Im Zeitraum 2014 bis 2019 gab es bei der Mammografie einen Rückgang von 28%, „wobei dies unserer Ansicht nach auf die Verunsicherung über den Standort bei den Pinzgauerinnen zurückzuführen ist. Denn diese nahmen die überaus wichtige Vorsorgeuntersuchung nicht in Anspruch oder traten die Reise in den Pongau oder nach Kitzbühel für die Mammografie an“, führt Berger aus.


Die FPÖ stellte bereits in der Landtagssitzung vom 7. November 2018 eine Dringliche Anfrage über die Nicht-Nachbesetzung der Radiologie-Kassenstelle in Zell am See, in der sie kritisierte, dass ein Kassenvertrag für einen gut besuchten niedergelassenen Arzt mit der Begründung nicht verlängert wird, da man laut Aussage der Landesregierung die gesamte radiologische Versorgung in einem Klinikum – Tauernklinikum Zell am See – machen kann. „Wir forderten zu diesem Zeitpunkt bereits – ebenso die Ärztekammer – eine Arztstelle samt Kassenvertrag, was damals von der SGKK unter ihrem damaligen Obmann und nunmehrigem ÖGKObmann, Andreas Huss, jedoch abgelehnt wurde“, merkt Berger an. Nun stellt dieser ebenso die Forderung nach einer weiteren Arztstelle.


Leider haben sich wieder einmal unsere Befürchtungen bewahrheitet. „Daher sehen wir Freiheitliche uns in der Forderung, eine Arztstelle außerhalb der Klinik samt Kassenvertrag auszuschreiben, ein weiteres Mal bestätigt und fordern daher die Zuständigen auf, endlich für eine niederschwellige Brustkrebs-Vorsorgeuntersuchung im Pinzgau zu sorgen und die Verunsicherung der Pinzgauerinnen zu beenden“, so Berger abschließend in Richtung des Gesundheitslandesrates LH Stv. Christian Stöckl.


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