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14. Jänner 2020

FPÖ-Berger: Freiheitliche kritisieren einseitige Kinderbetreuungserhebung

Eigenbetreuung in Kinderbetreuungsstatistik wird vollkommen ausgespart.

Ein Foto von LAbg. Karin Berger

LAbg. Karin Berger

„Eine vollkommen eindimensionale und radikal-reduzierte Aufzeichnung, um sich selbst auf die Schultern zu klopfen“, so kommentierte heute Salzburgs Freiheitliche Familiensprecherin LAbg. Karin Berger die Präsentation der Elterntarifstatistik zur Kinderbetreuung des Landes Salzburg. Ein Manifest, um die Kinderbetreuungsleistung des Landes zu feiern. Klar, doch ein wesentlicher Faktor, so Berger, fehle. Um ernsthaft den Bedarf und die darauf maßgeschneiderten Tarife überhaupt rechtzufertigen: „Wie viele Eltern betreuen in den Gebieten, in denen es das ausgewiesene Angebot gibt, ihre Kinder selbst?“


Gerade die Betreuung von Kleinkindern fordert die intensivsten Kosten von Seiten der Eltern: „Rund 300 Euro müssen Eltern für die Fremdbetreuung von Kleinkindern durchschnittlich tragen. Auch deshalb braucht es Bemühungen von Seiten der Landesregierung, die den Eltern stärker Raum und Möglichkeit eröffnen, ihre Kinder in den ersten Jahren selbst zu betreuen“, so Berger zum freiheitlichen Verständnis hinsichtlich des Wohles des Kindes und der innerfamiliären Nähebildung. „Schließlich bezahlen wir jeden, der unsere Kinder betreut. Nur unsere Mütter nicht“, kritisiert Berger. Die institutionelle Kinderbetreuung ist ein wesentlicher Aspekt für das Land, dennoch benötigt es auch Raum und Möglichkeiten für traditionelle Familienformen. Und für diejenigen, die ein dementsprechend teures Angebot einfach nicht in Anspruch nehmen können oder wollen.


Als mangelhaft bezeichnet die Freiheitliche den Ausbau des Angebots „sozialer Staffelung“ bei den Tarifen.


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Landesparteiobfrau Marlene Svazek

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