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14. November 2019

FPÖ-Berger: Kindergartenbetrieb wird durch unattraktive Gesetze gefährdet

Klambauers „Kindergartengesetz“ wird von Realität eingeholt. Betrieb ist kaum mehr aufrecht zu erhalten.

Ein Foto von LAbg. Karin Berger

LAbg. Karin Berger

Nachdem Landesrätin Andrea Klambauer trotz heftigster Proteste der Kindergartenpädagoginnen und Kindergartenpädagogen im Sommer ihr Gemeindevertragsbediensteten- und Kinderbetreuungsgesetz durchgeboxt hat, steht sie nun vor den Scherben ihrer Politik. „Die Forderungen der Berufsgruppe fanden bei Klambauer kein Gehör, jetzt müssen Hilfskräfte den Kindergartenbetrieb aufrecht erhalten“, so FPÖ-Familiensprecherin LAbg. Karin Berger. „Das benötigte Fachpersonal wird sich bei solchen Arbeitsbedingungen nicht freiwillig finden.“


Berger kritisiert vor allem, dass Klambauer trotz unzähliger Expertenmeinungen den Fachkräftemangel im Kindergartenbereich bewusst in Kauf genommen hat. „Die Arbeitsbedingungen hinsichtlich Gruppengrößen bzw. Betreuungsschlüssel wurden damals nicht berücksichtigt und viele Pädagogen stehen vor dem Burnout. Das attraktiviert den Berufseinstieg nicht wirklich. Klambauer ist nun gefordert, Maßnahmen zu ergreifen, um die Personalsituation in den Kindergärten zufriedenstellend zu gestalten“, so Berger. „Wir werden Klambauer in der nächsten Landtagssitzung dementsprechend befragen, welche kurz- und mittelfristigen Lösungsansätze geplant sind.“


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