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20. September 2019

FPÖ-Berger: Stöckl spricht Rechnungshof öffentlich Misstrauen aus

Freiheitliche kritisieren nächstes ÖVP-Märchen und stellen Stöckls Kompetenz in Frage

Ein Foto von LAbg. Karin Berger

LAbg. Karin Berger

„Von allen ÖVP-Märchen der letzten Wochen gehört die Rechtfertigung, warum die SALK den an die Reinigungsfirma zu viel bezahlten Betrag nicht zurückfordern konnte, zu den wohl abenteuerlichsten“, kommentierte heute Salzburgs FPÖGesundheitssprecherin Karin Berger das Statement von Spitalsreferenten Christian Stöckl hinsichtlich der Angst der Krankenhausleitung vor einem Leistungsausfall durch eine etwaige Klage.


Das Land Salzburg ließe sich - entsprechend der Aussage Stöckls - als Auftraggeber demnach von Dienstleistern unter Druck setzen und damit erpressbar machen: „Genau das ist das Format eines Gesundheitsreferenten, den es in Salzburg so dringend braucht“, kommentiert Berger kopfschüttelnd.


Augenscheinlich wird dabei auch Stöckls Misstrauen gegenüber dem Rechnungshof: “Es ist bereits beschämend, dass der Landeshauptmannstellvertreter dem Landesrechnungshof hier offenkundig sein Misstrauen ausspricht, indem er dessen qualitative Beurteilung in Frage stellt. Gleichermaßen drängt sich für uns natürlich die Frage auf, warum sich die ÖVP seit Jahren dann dermaßen gegen eine personelle Aufstockung dieses wichtigen Kontrollorgans verwehrt“, kritisiert Berger.


Für die Freiheitlichen eröffnen sich daher nur zwei Möglichkeiten, um die Rolle von Christian Stöckl in der Causa SALK zu beurteilen: “Entweder Stöckl ist tiefer in die Sache involviert, als er zunächst zugeben möchte, oder er ist tatsächlich über die letzten Jahre unwissend gewesen und daher für die Aufgabe eines Spitalsreferenten schlichtweg ungeeignet“, erklärt Berger abschließend.


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Landesparteiobfrau Marlene Svazek

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