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09. Oktober 2019

FPÖ-Berger: Stöckls OP-Warteliste auf Kindergartenniveau

Nächster Stöckl-Fauxpas: Ausschuss fordert die Mängel der OPWartelisten zu beheben. ÖVP lehnt dies ab.

Ein Foto von LAbg. Karin Berger

LAbg. Karin Berger

„Zwar hat ÖVP-Gesundheitsreferent Christian Stöckl der Forderung der Opposition nachgegeben und die ohnehin gesetzlich verpflichtenden OP-Wartelisten online gestellt, jedoch ist die im Internet einsichtige Liste weder transparent noch nachvollziehbar“, kritisiert FPÖ-Gesundheitssprecherin LAbg. Karin Berger. „Die Liste ist nett, jedoch nicht aussagekräftig und in keinster Weise vergleichbar mit anderen Bundesländern.“


Wie bereits von Stöckl gewohnt, musste er Nachbesserungen ankündigen. Bis wann ein benutzertaugliches System aber online gestellt werden soll, konnte er nicht beantworten und führte lediglich an, dass das Land für Verbesserungen der EDV eine Halbtagskraft einstellen müsste. „Wenn die Landesregierung einen hoch dotierten Wolfsbeauftragten aus den eigenen Reihen über Nacht aus dem Hut zaubern kann, dann wird wohl eine Halbtagskraft zur Verbesserung der Situation im Budget drinnen sein.“


Nach gewohnter ÖVP-Manier wurde der Originalantrag mit Regierungsmehrheit derart abgeändert, dass die Causa OP-Wartelisten wieder einmal auf die lange Bank geschoben wird. „Leidtragende sind die Patienten. Die Weigerung Stöckls, das niederösterreichische System der OP-Wartelisten anzuwenden, zeigt wieder einmal die Überforderung des Gesundheitsreferenten. “, so Berger abschließend.


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