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04. März 2019

FPÖ-Reifenberger: Kritik an Kinderfreunde-Fasching

Warum Spielzeugpistolen, Schwerter sowie Pfeil und Bogen zum Kinderfasching dazu gehören.

Ein Foto von NAbg. Ing. Mag. iur. Volker Reifenberger

NAbg. Ing. Mag. iur. Volker Reifenberger

FPÖ-Nationalratsabgeordneter Volker Reifenberger kritisiert den Einsatz der Kinderfreunde für einen waffenfreien Fasching. „Natürlich kann Ritter Kunibert seine holde Prinzessin so nicht mehr mit dem Schwert vor dem bösen Drachen retten, der Indianer wird ohne Pfeil und Bogen vermutlich verhungern oder vom Büffel überrannt und junge Polizisten versuchen durch gutes Zureden den Panzerknackern den Aufenthalt in einem 5 Sterne Wellnesstempel schmackhaft zu machen – natürlich ohne Handschellen, denn das geht ja nun wirklich nicht“, scherzt Reifenberger.


Der Nationalratsabgeordnete ist der Meinung, dass Spielzeugwaffen nicht per se böse sind, sondern seit Bestehen der Menschheitsgeschichte einen fixen Bestandteil des kindlichen Spiels darstellen. „Wir sind alle mit Spielzeugwaffen im Kinderfasching aufgewachsen und ich bin der Meinung, dass es uns nicht geschadet hat. Cowboy und Indianer, Sheriff, Ritter, Robin Hood, Pirat oder Polizist sind beliebte Kostüme, die ohne Spielzeugwaffen einfach keinen Sinn machen“, so Reifenberger weiter.


Für ihn handle es sich um eine realitätsferne Diskussion, welche von Gutmenschen geführt werde, die den Blick auf das echte Leben verloren hätten. „Die Welt draußen sei nicht gewaltfrei und werde es auch nie werden. Spätestens mit 18 Jahren - bei der Ableistung des Grundwehrdienstes - hätten sich viele junge Männer mit (echten) Waffen auseinanderzusetzen. Lassen wir unseren Kindern auch in Zukunft ihre Freiheit und ihren Spaß, besonders im Fasching.“, schließt Reifenberger.


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