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24. Juli 2020

FPÖ-Rieder: Falsches Spiel der ÖVP um Pongauer Hahn

Freiheitliche Initiative gab Anstoß für den Erhalt des etablierten Volksmusikpreises

Ein Foto von LAbg. Alexander Rieder

LAbg. Alexander Rieder

Im Februar diesen Jahres ereilte uns die Nachricht, dass der Pongauer Hahn, der etablierte, überregionale Volksmusikpreis ab diesem Jahr wohl nicht mehr stattfinden soll: „Ich war sehr enttäuscht über diese Entscheidung, da es sich ja doch um einen Eckpfeiler unserer Volksmusiktradition und einen Mehrwert für die Region handelt“, kommentiert Salzburgs Freiheitlicher Kultursprecher im Landtag und Gemeindevertreter von St.Johann im Pongau, LAbg. Alexander Rieder die Mitteilung über das vermeintliche Aus der gut-besuchten Veranstaltung.


Die Begründung für das Aus lag jedoch nicht - wie sich später herausstellen sollte - an einer etwaigen schlechten Frequentierung in den vorhergegangenen Jahren, sondern in den persönlichen Animositäten des Bürgermeisters Günther Mitterer zum neuen Vereinsvorstand. „Mitterer wollte zunächst anscheinend nicht, dass der ehemalige und in Ungnade gefallene Landesrat Hans Mayr als Vereinsvorstand mitwirke. Unabhängig davon, sollte es unser aller Anliegen ja sein, dieses wichtige Volksmusikkulturgut für St.Johann zu erhalten“, schildert Rieder schließlich die Entscheidung der FPÖ, mittels Initiative in der Gemeindevertretung den Erhalt nun sicherzustellen.


Ein Dringlicher Antrag, so der Plan, der von den Gemeindevertretern getragen worden wäre, hätte weitere Veranstaltungen des „Pongauer Hahns“ sicherstellen sollen. Doch dazu kam es nicht: „Wir waren am vergangenen Mittwoch in der Abstimmung über den Erhalt der Veranstaltung unterlegen“, führt Rieder das Ergebnis aus: „Lediglich die Stimmen der FPÖ und der Grünen (BBJO) wollten den Pongauer Hahn erhalten“, so Rieder.


Deshalb umso verwunderlicher, dass sich das Gremium adhoc und ausgerechnet am Tag danach zu einer Sitzung verabredet hat, um den Erhalt des „Pongauer Hahns“ für das Jahr 2021 nun doch zu beschließen: „Warum lehnt man in der Gemeindevertretung einen FPÖ-Antrag ab, nur um am darauffolgenden Tag dessen Inhalte ohnehin umzusetzen?“, fragt sich Rieder, der hinter dem Manöver ein Politgeplänkel vermutet.


Darüber hinaus hat Vorstandsvorsitzender Hans Mayr in den vergangenen Tagen den FPÖ-Abgeordneten und Gemeindevertreter Rieder jedenfalls mehrmals davon abhalten wollen, mittels Dringlichen Antrags, den „Hahn“ zum Thema in der Gemeindevertretung zu machen, da man den „Verhandlungsfortschritt nicht gefährden solle“.


„Für uns war ab diesem Moment offensichtlich, dass Bürgermeister Mitterer den Erhalt des beliebten Volksmusikpreises nicht von einer FPÖ-Initiative abhängig machen lassen wolle, sondern selbst dafür verantwortlich sein möchte. Schade, dass es Mitterer nicht um die Sache, sondern nur um sein politisches Gesicht geht“, kritisiert Rieder das falsche Spiel des Bürgermeisters, der den Preis noch Anfang des Jahres verhindern wollte.


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