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13. März 2020

FPÖ-Rieder: Millionenschwerer Schlendrian in der Kinder- und Jugendhilfe

Freiheitliche kritisieren organisatorische Missstände in Landesorganisation

Ein Foto von LAbg. Dipl. - Päd. Alexander Rieder

LAbg. Dipl. - Päd. Alexander Rieder

Der Landesrechnungshof kritisiert das Referat Kinder und Jugendhilfe dahingehend, dass es selbst seine eigenen Prozesse, Checklisten, Formulare, Standards und EDVTools nicht durchgängig angewendet hatte. Die Prüfung ergab schließlich, dass das Referat keine Nachweise darüber vorlegen konnte, dass es eine Bedarfs-und Entwicklungsplanung durchgeführt hatte. „So ein Schlendrian darf man sich mit einem Budget von 50 Millionen Euro nicht erlauben“, kritisiert Salzburgs freiheitlicher LAbg. Alexander Rieder.


Ebenso schloss das Referat keine Leistungsverträge mit den Trägern der privaten Organisationen ab. Und sah auch keine Zuständigkeit für die Fachkräfte in der Kinderund Jugendhilfe vorzusorgen. Zu hinterfragen, so Rieder, sei hier jedenfalls die Rolle vom damals zuständigen Landesrat Heinrich Schellhorn, der sich anscheinend mit der Kontrolle der Verwaltungsarbeit seines Referats nur unzureichend beschäftigte und offensichtlich in einer anderen Welt lebte. „Wir danken dem Rechnungshof für die Aufklärung des Missstandes und freuen uns, dass das Referat die Kritikpunkte zur Kenntnis nahm und rasche Umsetzung signalisiert!“


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