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14. Mai 2019

FPÖ-Rieder: Mobbing an Schulen ist kein Kränzchenthema!

Freiheitliche fordern Involvierung von Eltern in disziplinarische Maßnahmen

Ein Foto von LAbg. Dipl.-Päd. Alexander Rieder

LAbg. Dipl.-Päd. Alexander Rieder

„Was hilft uns ein runder Tisch der Koalition, wenn es disziplinarisch an allen Ecken und Enden fehlt?“, äußerte sich heute Salzburgs FPÖ-Bildungssprecher Alexander RIeder hinsichtlich des Vorschlags der Bildungslandesrätin Hutter bezüglich weiterer Maßnahmen im Bereich Mobbing in der Schule: „Es braucht vielmehr Intervention und Sanktion“, betonte Rieder und möchte in diesem Sinn auf ein Deeskalationspaket hinweisen, das die Freiheitlichen in diesem Kontext einbringen möchten: „Wenn sich ÖVP, Grüne und NEOS in Salzburg auf ein Kränzchen treffen, dann ist das bestimmt nett, geht aber klar am Ziel klar vorbei. Dabei sucht man höchstens wieder eine Möglichkeit, die Bundesregierung dafür verantwortlich zu machen“; spielt Rieder auf den bisherigen Umgang mit politischen Herausforderungen im Land Salzburg an und fordert, dass die Bildungslandesrätin auch die Oppositionsparteien einlädt.

Rieder erachtet eine weitaus stärkere Involvierung von den Eltern als sinnvoll. Einer Verringerung von Sozialleistungen für Eltern von Problemkindern steht Rieder dabei kritisch entgegen, da man hierbei lediglich Familien aus sozial schwachen Strukturen schaden würde. „Eltern stärker in die Verantwortung zu ziehen, bedeutet für uns, bei Fehltritten der Schüler, verpflichtende Elternkurse anzubieten. Erziehung beginnt schließlich zu Hause“, erklärt Rieder. „Darüber hinaus muss man Akzente setzen, die einer gesunden Klassengemeinschaft förderlich sind“, schließt Rieder.


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Landesparteiobfrau Marlene Svazek

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