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02. Oktober 2022

FPÖ – Schnedlitz: „Leopold Figl würde die heutige Politik von ÖVP-Kanzler Nehammer ablehnen“

„Der große Staatsmann und Gründervater der Zweiten Republik Leopold Figl würde sich angesichts des Totalversagens von Kanzler Nehammer samt seiner Regierung und aufgrund des katastrophalen Zustands der von Korruptionsskandalen zerrütteten ÖVP heute schämen und diese Politik ablehnen“, so kommentierte FPÖ-Generalsekretär NAbg. Michael Schnedlitz die Rede des ÖVP-Bundeskanzlers anlässlich des Festakts zum 120. Geburtstag Leopold Figls im Bundeskanzleramt.

„Leopold Figl und seine Politikergeneration standen an der Wiege des Wohlstands, der über Jahrzehnte unter mühevoller Arbeit in diesem Land aufgebaut wurde und den jetzt diese unselige Bundesregierung mit Kanzler Nehammer an der Spitze zerstört. Es waren auch Leopold Figl und seine Zeitgenossen, die nach den Schrecken des Zweiten Weltkrieges die immerwährende Neutralität zum grundlegenden Element der Außen- und Sicherheitspolitik eines souveränen Österreichs gemacht haben, die Nehammer als ,aufgezwungen´ diffamiert und durch das Hineintreiben unserer Heimat in einen Wirtschaftskrieg immer mehr aushöhlt. Staatsmännern eines Formats des Leopold Figl kann Karl Nehammer daher nicht einmal das Wasser reichen – für sie stand das Wohl Österreichs an erster Stelle“, führte Schnedlitz aus.

Anstatt leere Phrasen von „Haltung und Wehrhaftigkeit“ von sich zu geben, sollte Nehammer den 120. Geburtstag Leopold Figls zum Anlass nehmen, um über dessen politisches Erbe nachzudenken: „Hätte Leopold Figl Sanktionen beschlossen, die den eigenen Bürgern größtmöglichen Schaden zufügen und mit unserer Neutralität unvereinbar sind? Hätte er es zugelassen geschweige denn federführend daran mitgewirkt, dass die Souveränität unseres Landes immer mehr in Richtung EU verloren geht? Hätte er die Begehrlichkeiten eines abgehobenen Establishments über die Interessen der Österreicherinnen und Österreicher gestellt? Alle diese Fragen kann man wohl mit ,Nein´ beantworten.“


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