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22. Oktober 2018

FPÖ-Stöllner: Gitzentunnel ist teures Warten auf Godot

Freiheitliche fordern Ende des Gitzenmärchens und Einbeziehung aller im Landtag vertretenen Fraktion zur Erarbeitung einer Gesamtverkehrslösung.

Ein Foto von Hermann Stöllner

LAbg. Hermann Stöllner

„Damit erhält das teuerste Wahlversprechen auch in dieser Periode eine Absage“, äußerte sich heute FPÖ-Klubobfraustellvertreter und Verkehrssprecher LAbg. Hermann Stöllner zur „vorübergehenden“ Absage an den Bau des Gitzentunnels. Einerseits erfreulich, da sich die jahrelangen Bedenken der Freiheitlichen zu diesem kostenintensiven Projekt durchgesetzt haben, bereitet der vorübergehende Aufschub dennoch Grund zur Sorge: „Anstatt den Salzburgerinnen und Salzburgern endlich ein adäquates Verkehrskonzept zu präsentieren, hat man einfach die Legende eines hypothetischen Tunnels geschaffen, dessen Planung man kostenintensiv Jahr für Jahr einfach hinauszögern kann“, erklärt Stöllner. Enttäuscht zeigen sich die Freiheitlichen vor allem vom neuen Verkehrslandesrat, der dieses vom ehemaligen LH Stv. und nunmehrigen Landeshauptmann Haslauer geschaffene Märchen nun weitererzählt: „Schnöll stellt sich damit ebenso in die Reihe erfolgloser Verkehrslandesräte, die damit die Arbeit an einer Gesamtlösung auf die lange Bank schieben“, so Stöllner.


„Wir Freiheitliche fordern eine auf den Cent-genaue Aufschlüsselung der bisherigen Gesamtkosten für den wohl kostenintensivsten PR-Gag im Land Salzburg. Darüber hinaus ist es nun an der Zeit, mit sämtlichen im Landtag vertretenen Fraktionen ein gemeinsames Verkehrskonzept auszuarbeiten. Wir wollen, dass dieses teure Warten auf Godot endlich sein Ende findet“, schließt Stöllner.


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