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04. September 2019

FPÖ-Svazek: Auch Salzburg in Asylvertuschungsskandal verwickelt?

Freiheitliche fordern von Schellhorn Offenlegung und bieten Mitarbeiterhotline an.

Ein Foto von Klubobfrau LAbg. Marlene Svazek, BA

Klubobfrau LAbg. Marlene Svazek, BA

In Tirol gab es im ersten Halbjahr 2019 in insgesamt 80 Asyleinrichtungen mehr als 600 gravierende Vorfälle, ohne dass die Öffentlichkeit davon unterrichtet wurde. Dabei wurde - angefangen von Gewalt, bis hin zu Kompetenzüberschreitungen - eine breite Palette an Abscheulichkeiten bespielt.


„Hunderte Vorfälle wurden schlichtweg verschwiegen und dementsprechende Landtagsanfragen anscheinend nicht oder bewusst falsch beantwortet“, fasst Salzburgs FPÖ-Klubobfrau Marlene Svazek die Gepflogenheiten zusammen. Aufgrund der Tragweite und des Ausmaßes der Causa stellt sich für die Freiheitliche daher die Frage, ob auch in Salzburg Handlungsbedarf besteht und fordern deshalb von Landesrat Schellhorn eine umfassende Offenlegung: „In einer derartigen Anfrage der FPÖ-Salzburg im Frühjahr hat Soziallandesrat Schellhorn die Zuständigkeit direkt an Innenminister Kickl abgewälzt. Dabei liegt die Kompetenz des Asylwesens eindeutig bei den Ländern“, erklärt Svazek.


Aufgekommen ist der Tiroler Asylskandal schließlich durch mutige Mitarbeiter der Tiroler Sozialen Dienste, die für die Betreuung der Flüchtlingseinrichtungen in Tirol zuständig sind: „Es ist nicht selbstverständlich, dass sich Mitarbeiter an die Öffentlichkeit wenden“, zeigt Svazek Verständnis. Oftmals haben Bedienstete Angst vor Repressalien, wenn sie zu den Medien gehen.


Die FPÖ-Salzburg will diesen Mitarbeitern die Angst nehmen und hat daher eine anonyme Hotline eingerichtet, an die sich betroffene Mitarbeiter im Asylwesen wenden können: „Für uns ist die Sicherheit des Personals vordergründig. Je früher wir über derartige Missstände erfahren, desto schneller können wir helfen“, erklärt Svazek abschließend.


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