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30. Jänner 2019

FPÖ-Svazek: Das Eine tun, das Andere nicht lassen

Freiheitliche unterstreichen den Bedarf einer Wahlfreiheit in der Kinderbetreuung und stellen Missverständnisse klar

Ein Foto von Klubobfrau LAbg. Marlene Svazek, BA

Klubobfrau LAbg. Marlene Svazek, BA

„Es geht um die Gleichstellung jener Eltern, die sich dazu entschließen, ihre 0-3 jährigen Kinder selbst zu betreuen, nicht um den Nutzen der externen Kinderbetreuung, die hier niemand anzweifelt“, stellt FPÖ-Klubobfrau Marlene Svazek hinsichtlich der heutigen Aktuellen Stunde zum Thema „Kinderbetreuung in Salzburg - zukunftsfit?“ klar. „Das Eine tun, das Andere nicht lassen“, so Svazek zur FPÖ-Devise einer zukunftsfitten Kinderbetreuung in Salzburg. Die Freiheitlichen, als einzige Verfechter des „Berndorfer Modells“ im Salzburger Landtag, fordern damit eine Chancengleichheit und Wahlfreiheit für jene Eltern, die ihre 0-3 Jährigen selbst betreuen möchten. Eine Abgeltung für jene Eltern, in Höhe der Mindestsicherung, lehnt die Landesregierung jedoch ab. Stattdessen bezieht man sich völlig fehlargumentierend auf die Barcelona-Ziele und den damit verbundenen Ausbau der Kinderbetreuung im Land Salzburg: „Das Barcelona-Ziel gründet auf einem rein wirtschaftlichen Konzept aus dem Jahr 2003. Dabei steht jedoch nicht die Nutzenorientierung im Vordergrund. Sondern lediglich die Quotenorientierung“; kritisiert Svazek den Mangel der Einbindung der Bedürfnisse von Eltern. 


Svazek wiederholt ihre Forderung, dass man das Andere nicht lassen muss, wenn man das Eine tut und bemerkt abschließend: „Wenn der Vorsitzende des Hilfswerks medienwirksam ein Gehalt für pflegende Angehörige fordert, ist das nichts Anderes, als das Berndorfer Modell. Indem man nicht nur das Outsourcing von Aufgaben, sondern familieneigene Leistungen endlich schätzt und die nötige Anerkennung schenkt“, argumentiert Svazek mit Hinblick auf den Minderheitenbericht der FPÖ in der heutigen Haussitzung, in dem über das Berndorfer Modell namentlich abgestimmt werden soll.


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