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22. Juni 2020

Freiheitliche fordern Strompreissenkung und die Beendigung interner ÖVP-Querelen in der Salzburg AG

Svazek: Besorgnis über Entwicklung der Salzburg AG als wichtiger Bestandteil

Ein Foto von Klubobfrau LAbg. Marlene Svazek, BA

Klubobfrau LAbg. Marlene Svazek, BA

Nach der Obus-Krise und der umstrittenen Strompreiserhöhung im Jahr 2019 kommt die Salzburger AG nicht zur Ruhe. Grund sind geplante Umstrukturierungsmaßnahmen, die mit erheblichen Verschlechterungen der Situation für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verbunden sein sollen und eine Krise zwischen Unternehmensführung und Belegschaftsvertretung: „Der Landeshauptmann ist dringend aufgerufen, im Interesse der Salzburger die internen Querelen im Einflussbereich der ÖVP zu beenden“, appelliert Salzburgs Freiheitliche Landesparteiobfrau Marlene Svazek an Landeshauptmann Haslauer - als obersten Eigentümervertreter - in der Aufsichtsratssitzung um eine Lösung. „Oberstes Ziel muss es sein, die Versorgung Salzburgs mit lebensnotwendigen Gütern wie Strom und Internet sicherzustellen“, führt Svazek aus.

Die angekündigten Bestrebungen der Salzburg AG, einen Totalumbau vorzunehmen, erwecken den Eindruck, dass man im Management bisher verpasst habe, notwendige Adaptierungen an er Organisation rechtzeitig einzuleiten.„Das erinnert alles sehr stark an die Obus-Krise. Auch hier wurde so lange zugewartet, bis der gesamte Betrieb an der Kippe stand“, kritisiert Svazek die Entscheidungen aus der Vorstandsebene. Hoffnung setzt Svazek hingegen in die Bestellung der neuen Vorständin. „Es bleibt zu hoffen, dass mit dem Einzug von Brigitte Bach in die Vorstandsetage, die internen ÖVP-Salzburg Querelen, die dem Unternehmen und damit schließlich auch allen Salzburgern nur schaden, endlich beendet werden können. Und zum Wohle der Endverbraucher gehandelt wird.“

In Zeiten  von Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit und Unsicherheit der Bürger braucht es nun ein kräftiges Zeichen vom größten Anbieter des Landes „Die Salzburg AG erwirtschaftet seit Jahren einen Rekordgewinn nach dem dem anderen. Es wird Zeit, dass der Konzern, der sich mehrheitlich im Eigentum von Stadt und Land befindet, endlich Verantwortung übernimmt“, so Svazek, die eine unmittelbare Rücknahme der vorjährigen Strompreiserhöhung fordert.


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Landesparteiobfrau Marlene Svazek

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