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02. Jänner 2021

Freiheitliche Kritik an Aussagen zum Landesmedienzentrum

Svazek: Haslauer-Sprecher Pucher verhöhnt einmal mehr die Opposition im Salzburger Landtag

Ein Foto von Klubobfrau LAbg. Marlene Svazek, BA

Klubobfrau LAbg. Marlene Svazek, BA

Scharfe Kritik üben die Salzburger Freiheitlichen an den heute in einem Bericht der Salzburger Nachrichten zu lesenden Aussagen seitens des Landesmedienzentrums und Haslauer-Sprecher Pucher. „Pucher verhöhnt mit seinen Aussagen einmal mehr die Opposition, sowie den Salzburger Landtag selbst und spricht offenbar allen Parteien, außer seiner ÖVP, die Daseinsberechtigung in der öffentlichen Debatte und Berichterstattung ab“, kritisiert die freiheitliche Klubobfrau Marlene Svazek die Aussagen Puchers, die die Geisteshaltung seines Chefs Landeshauptmann Haslauer widerspiegeln. Laut Pucher bzw. Haslauer sei die Dominanz der ÖVP im Landesmedienzentrum dem Wählerwillen entsprechend. „Jemand, vor allem aber unabhängige Journalistinnen und Journalisten, sollte die schwarze Machtpartei daran erinnern, dass das Ergebnis der Salzburger Landtagswahl im Jahr 2018 keine ÖVPAbsolute brachte. Die drei stärksten Parteien in Salzburg heißen ÖVP mit 37,8 Prozent, SPÖ mit 20 Prozent und FPÖ mit 18,8 Prozent“, erinnert Svazek an das Wahlergebnis der letzten Landtagswahl. Demnach ignoriere das Landesmedienzentrum die zweit- und drittstärkste Kraft in Salzburg gänzlich und damit auch den Wählerwillen von knapp 40 Prozent der Salzburgerinnen und Salzburger. „Der Machtrausch und die Überheblichkeit der Salzburger Volkspartei sind mittlerweile kaum mehr auszuhalten. Die Verantwortlichkeit der Opposition ist es, in Zeiten wie diesen, in denen eine Regierungspartei derart viel Macht an sich zieht und über den Parlamentarismus drüber regiert, kritischer denn je zu sein. Da die ÖVP landesweit seit Monaten knapp 85 Prozent der öffentlichen Berichterstattung einnimmt und das Landesmedienzentrum zum schwarzen PR-Apparat umfunktioniert wurde, trifft diese Verantwortung aber auch den unabhängigen, kritischen Journalismus“, gibt Svazek zu bedenken, die entsprechend dem Wählerwillen als Neujahrswunsch mehr Ausgewogenheit in der medialen Berichterstattung formuliert.


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