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28. Juni 2022

Hermann Stöllner: Abfahrtssperren bei Ferienbeginn unbesetzt. Schnöll überfordert!

Kindergarten-Rechenbeispiel zeigt auf, dass Landesrat Schnöll aus Kostengründen zu wenig Personal des Sicherheitsdienstes bezahlen will

Ein Bild von LAbg. Hermann Stöllner

Die nächste große Reisewelle steht Salzburg mit Beginn der Ferien in Ostösterreich und den ersten großen deutschen Bundesländern bevor. „Abgesehen von den ob der Gefahrenstellen von der Polizei kontrollierten Autobahnabfahrten bei Kuchl und Pfarrwerfen, stehen Salzburg West, Viehhausen, Latschenwirt, Grödig, St. Leonhard, Puch, Hallein, Golling, Pass Lueg, Werfen und Eben zur Debatte. Das sind die Minimalkontrollpunkte für Landesrat Schnölls nicht funktionierende Abfahrtssperren“, so Verkehrssprecher LAbg. Hermann Stöllner. „Noch nicht eingerechnet sind hier die neuen Schleichwege, wie über den Dürnberg oder das Rossfeld, über die ganze Wohnwagenkolonnen am Pfingst- und Fronleichnamswochenende unterwegs waren. Wie will Schnöll mit den angekündigten 20 Mann Sicherheitsdienst und sechs Personen von der ASFINAG diese Abfahrtssperren kontrollieren?“ Ein einfaches Kindergarten-Rechenbeispiel zeigt auf, dass bei den genannten 13 Kontrollpunkten bei einer Minimalbesetzung von zwei Personen Schnölls Rechnung schon nicht aufgeht. „Bedenkt man, dass letztes Jahr etwa ob der Intensität der Abfahrt Hallein diese mit sechs Mann bedient wurde, bricht Schnölls Berechnung in sich zusammen“, so Stöllner, der darauf hinweist, dass Landesrat Schnöll Urlaube, Krankenstände oder Corona-Ausfälle noch nicht einmal bedacht hat.

Es stellt sich auch die Frage um die Geheimnistuerei Schnölls bei den Ausschreibungsmodalitäten, welche Firma überhaupt beauftragt werden soll. „Pfingsten und Fronleichnam standen nur Polizeibeamte zur Verfügung. Warum hat sich Schnöll nicht rechtzeitig um den Abschluss neuer Verträge gekümmert und warum ist die Zusammenarbeit mit der bisherigen Sicherheitsfirma, die bereits über ein entsprechendes Knowhow verfügt, nicht weitergeführt worden?“, fragt sich der Freiheitliche, der eine dementsprechende Schriftliche Anfrage ankündigt. „Wir müssen die Anrainergemeinden vor dem Ausweichverkehr schützen. Das geht nur mit mehr Personal bei den Abfahrtssperren und mit einer einwandfrei funktionierenden Organisation, die Schnöll nicht gewährleisten kann und mit direkten Aufträgen an die Sicherheitsfirma letztes Jahr für viel Verwirrung gesorgt hat. Einzig bei Viehhausen Richtung Hammerauerstraße funktionierten die Abfahrtssperren perfekt. Ob das am ÖVP Wählerklientel in dieser Gegend oder dem Wirtshaus dort liegt, das von Schnölls Familie betrieben wird, wäre reiner Zufall“, so Stöllner. 


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