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25. Juli 2022

Hermann Stöllner: Bankrotterklärung von Verkehrslandesrat Stefan Schnöll

Schnöll gibt laut Anfragebeantwortung bei der A10-Stauproblematik auf. Ankündigungspolitik vergrämt Stakeholder.

„Laut einer aktuellen Anfragebeantwortung von Verkehrslandesrat Stefan Schnöll gibt dieser bei der Stauproblematik – vor allem auf der Tauernautobahn – auf. Eine Bankrotterklärung seiner bisherigen Politik als Verkehrslandesrat!“, so der freiheitliche Verkehrssprecher LAbg. Hermann Stöllner. „Anstatt beim – für die Autobahnen zuständigen – Verkehrsministerium gehörig Druck zu machen, beantwortet Schnöll die Schriftliche Anfrage betreffend bedarfsweise Pannenstreifenöffnung auf der A10 und der A1 lapidar, dass das Land nicht für die Autobahnen zuständig sei.“

Stöllner ergänzt, dass noch im Februar dieses Jahres Schnöll eine temporäre Öffnung des Pannenstreifens in der Landtagssitzung als probates Mittel gegen den Stausommer angekündigt hat und nun die Verantwortung abschiebt. „Mit Schnölls türkiser Sebastian-Kurz-Ankündigungspolitik kommt man nicht weiter und vergrämt sämtliche Stakeholder, wenn man denen die Schuld am eigenen Versagen umhängen will“, so Stöllner, der auf eine beeinträchtigte Zusammenarbeit Schnölls mit der ASFINAG anspielt. Stöllner betont, dass Politik so nicht funktionieren kann und kritisiert Schnölls mangelhaftes Engagement dahingehend, dass er sich von Gewessler und ASFINAG einfach ins Bockshorn jagen lässt und die Salzburger deshalb den Stau ausbaden müssen. „Laut durchgeführter Verkehrsuntersuchungen der ASFINAG stellt die Benutzung des Pannenstreifens in der Hauptverkehrszeit eine mögliche Maßnahme zur Stauvermeidung dar. Es ist die Pflicht von Schnöll hier nachzuhaken und sich nicht tatenlos zurückzulehnen“, so Stöllner.


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