Skip to main content
24. März 2021

Hermann Stöllner: EU-Wiederaufbauplan zu Lasten der Nettozahler

NextGenerationEU führt direkt in eine Schuldenunion, in der Österreich wieder einmal mehr einzahlt, als herausbekommt!

Ein Foto von LAbg. Hermann Stöllner

LAbg. Hermann Stöllner

Aufgrund der starken finanziellen Einschränkungen durch Corona, rief die Europäische Union ein Konjunkturpaket ins Leben, das zwischen 2021 und 2023 an Regionen und Wirtschaftsbereiche, die besonders durch die Wirtschaftskrise seit 2020 geschädigt wurden, in Form von Krediten und nicht zurückzahlbaren Zuschüssen ausgezahlt werden soll. „Das bedeutet, dass die EU sich Geld auf den Finanzmärkten besorgt und verteilt“, so LAbg. Hermann Stöllner. „Wer jedoch von dieser Finanzspritze profitiert, entscheidet die Union. Und Österreich wird hier garantiert nicht priorisiert behandelt.“

Stöllner führt aus, dass Österreich zwar angeblich über drei Milliarden an Hilfen erhalten soll, jedoch prognostiziert das Dreifache in den Fond einbezahlen muss und die Bundesregierung bis heute als nur eines von drei Ländern in der EU noch nicht einmal zu sponsernde Projekte eingereicht hat. „NextGenerationEU ist ein Armutszeugnis und zeigt wieder einmal die Unfähigkeit der Union auf europäischer Ebene zu handeln. So wie bei einer gerechten Impfstoffverteilung. Wir dürfen nicht weiter als Nettozahler unser Geld, das wir für unsere eignen Leute dringendst brauchen, in undurchsichtige Fonds stecken“, so Stöllner, der abermals für ein Europa der Vaterländer, statt eines europäischen Zentralstaates, plädiert.


Beliebteste Beiträge

Landesparteiobfrau Marlene Svazek

© 2021 Freiheitliche Partei Österreichs. Alle Rechte vorbehalten.