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01. Juni 2021

Hermann Stöllner: Kosmetische Einzelmaßnahmen auf der B156 zu wenig

Freiheitliche setzen auf Autostraßenverordnung, werden aber von Landesrat Schnöll ignoriert

Ein Bild von LAbg. Hermann Stöllner

Verkehrssprecher LAbg. Hermann Stöllner

„Lediglich das Tempo auf der Lamprechtshausener Bundesstraße zu reduzieren und auf eine Section-Control-Anlage zu setzen, ist leider zu wenig, Herr Landesrat“, so Verkehrssprecher LAbg. Hermann Stöllner über Landesrat Schnölls halbherzige Versuche, die Unfallhäufung auf der B156 in den Griff zu bekommen. „Leider hat der Verkehrsreferent unsere Vorschläge ignoriert und setzt einzig und allein auf die Tempobremse.“ Stöllner führt aus, dass die Freiheitlichen bereits vor Wochen einen dementsprechenden Verkehrssicherheitsantrag im Landtag eingebracht haben, der Schnöll auch bekannt ist. „Wenn dem verantwortlichen Landesrat schon nichts Besseres als ein Tempolimit einfällt, dann möge er bitte die Hilfestellung der Freiheitlichen auch in Anspruch nehmen.“

Für Stöllner ist klar, dass oft überhöhte Geschwindigkeit der Grund für viele Unfälle ist, jedoch diese bei weitem jenseits der 100 km/h liegen. „Dem Raser-Milieu sind die Geschwindigkeitsbegrenzungen herzlichst egal. Hauptursache für die Unfallhäufung – gerade zwischen Anthering und Lamprechtshausen – sind waghalsige Überholmanöver wegen langsam fahrender Traktoren und Kleinmotorräder.“ Daher fordern die Freiheitlichen in ihrem Antrag den Landtag auf, zu prüfen, ob in genanntem Streckenabschnitt die Verordnung einer Autostraße möglich ist, welche eine Bauartgeschwindigkeit von mindestens 60 km/h vorschreibt. „Damit fallen viele riskante Überholmanöver weg und den Traktoren und Mopeds steht die alte Straße zur Verfügung. Unüberlegte Schnellschüsse bringen kaum das gewünschte Ziel. Es ist Zeit für ein nachhaltiges Konzept, um Sicherheit auf Salzburgs Straßen zu gewährleisten“, so Stöllner.


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