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21. Juni 2022

Hermann Stöllner: Morgen fällt der IG-L 80!

Keine logischen Argumente können ihn mehr halten. Freiheitliche stellen in der Debatte um den Rechnungsabschluss an die ÖVP mittels Entschließungsantrag die Gretchenfrage.

Ein Bild von LAbg. Hermann Stöllner

„Er kostet mehr, als er einbringt, birgt ein immenses Gefahrenpotential und die Luftwerte bestärken ihn nicht. Es gibt somit keinen nachvollziehbaren Grund mehr für die Beibehaltung des IG-L 80 auf der Stadtautobahn“, so Verkehrssprecher LAbg. Hermann Stöllner. Daher werden die Freiheitlichen am Mittwoch in der Debatte um den Rechnungsabschluss einen dementsprechenden Entschließungsantrag einbringen, der das gefährliche, ideologisch grüne Experiment in der Versenkung verschwinden lassen soll. Stöllner führt aus, dass die seit Jahren unter dem Grenzwert liegenden Stickoxid-Werte keinen Anlass mehr für EU-Strafzahlungen bieten und daher die nachgewiesene Unfallhäufung aufgrund der gleichen Geschwindigkeit von PKW und LKW umgehend rückgängig gemacht werden muss: „Das Ergebnis des IGL 80 sind verletzte Menschen, über tausend demolierte Autos und ein Sachschaden im zweistelligen Millionenbereich!“, so Stöllner, der ausführt, dass die verbesserten Luftwerte nicht der Tempobremse, sondern verbesserter Motorentechnik geschuldet sind.

Für die ÖVP stellt sich nun die Gretchenfrage, ob sie in nibelungischer Koalitionstreue zu den Grünen weiterhin auf Risiko fahren oder endlich zur Vernunft kommen will. „Dass sich die Grünen ideologisch verrannt haben, ist bekannt. Wir gehen aber bei der ÖVP davon aus, dass sie morgen unserem Antrag zustimmen wird“, so Stöllner. „Wenn nicht, dann haben wir den Beweis, dass sich Landeshauptmann Wilfried Haslauer die Aufhebung des IG-L lediglich als Wahlkampfzuckerl für die Landtagswahlen 2023 aufheben will und dabei besseren Wissens die erhöhte Unfallgefahr und die Mehrkosten billigend in Kauf nimmt“, so Stöllner.


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