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11. Mai 2022

Hermann Stöllner: Salzburg muss im Krisenfall versorgt werden können

Freiheitlicher Landtagsantrag fordert die Landesregierung auf, die Bevorratung von Getreide zu prüfen. ÖVP verweigert jedoch Prüfung auf Landesebene.

Salzburg muss im Krisenfall versorgt werden können

Salzburg muss im Krisenfall versorgt werden können

„Wir sind als Salzburger Landtag verantwortlich, die Bevölkerung im Krisenfall mit Grundnahrungsmittel versorgen zu können“, so LAbg. Hermann Stöllner. „Daher freuen wir uns, dass der Salzburger Landtag die Problematik erkannt und unserem Antrag zugestimmt hat.“ Die Salzburger Landesregierung ist damit vom Gesetzgeber aufgefordert worden, eine Bevorratung im Bereich des Rohstoffes Getreide auf Bundesebene einzufordern.

Für Stöllner muss es ebenso zu einem Umdenken kommen, dass eine Unabhängigkeit von Rohstoffen, Grundnahrungsmittel und Energie ehest möglich umgesetzt werden muss, um Krisenszenarien zukünftig besser zu meistern. „Corona und Ukraine haben uns vor Augen geführt, dass eine autarke Versorgung der Bevölkerung notwendig ist. Ich fordere die Bundesregierung auf, schnell zu handeln und die Prüfung nicht auf den Sankt Nimmerleinstag hinauszuzögern“, so Stöllner, der jedoch heftige Kritik an der ÖVP übt, welche eine Getreidebevorratung auf Landesebene verweigert. „Wenn es hart auf hart geht und die Bundesregierung den Getreidespeicher in Wien gebaut hat, dann geht Salzburg leer aus. Wir brauchen auch eine föderale Absicherung in Krisenzeiten. Das hat die ÖVP heute abgelehnt.“


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