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12. April 2021

Hermann Stöllner: Schnöll vergeigt Elektrifizierung und zweispurigen Ausbau der Pinzgauer Lokalbahn (PLB)

Trotz gegenteiliger Ankündigung Schnölls im Landtag am 11. November 2020, werden hinderliche bauliche Maßnahmen bei Schüttdorf errichtet

Ein Foto von LAbg. Hermann Stöllner

LAbg. Hermann Stöllner

„Die Überbrückung über die PLB bei der Entlastungsstraße Schüttdorf in die Einmündung der B168 macht einen zweispurigen Ausbau und die Elektrifizierung der Pinzgauer Lokalbahn unmöglich“, so der freiheitliche Verkehrssprecher LAbg. Hermann Stöllner. In der Plenarsitzung vom 11.November 2020 hat der Verkehrslandesrat zwar noch den Ausbau bestätigt, doch „das einzig-zweigleisige ist Schnölls Verhältnis zur Wahrheit“, Stöllner führt nach einem Lokalaugenschein aus, dass die bereits halbfertige Brücke zwar einen Geh- und Radweg vorsieht, jedoch für einen zweiten Schienenstrang und eine Elektrifizierung zu schmal bzw. zu niedrig dimensioniert ist.

Die PLB benötigt für einen zweigleisigen Ausbau des Personenverkehrs mindestens 9 Meter Tunnelbreite (1m Tunnelabstand + 3m Lichtraumprofil Zug 1 + 1m Mittelabstand + 3m Lichtraumprofil Zug 2 + 1m Tunnelabstand), für den Ausbau des Güterverkehrs sogar 11 Meter und eine Mindesthöhe von 7 Metern. „Nichts davon wurde – trotz Zusage Schnölls im Landtag – eingehalten und die Chance auf eine Verbesserung des Öffentlichen Verkehrs im Pinzgau damit vertan“, so Stöllner. „Wir werden Schnöll noch vor der nächsten Landtagssitzung am 28. April mittels parlamentarischer Anfrage auffordern, für sein Verhalten Stellung zu beziehen. Der Schaden ist leider nur noch mit einem erheblichen finanziellen Aufwand rückgängig zu machen“, so Stöllner abschließend.


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