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15. November 2022

Karin Berger: Bettensperren in den SALK Ergebnis jahrzehntelanger ÖVP-Sparpolitik

Gesundheitsversorgung darf nicht Einsparungen zur Budgetkonsolidierung zum Opfer fallen. ÖVP weiterhin an konstruktiver Lösung nicht interessiert.

„Jahrzehntelang haben ÖVP/SPÖ und Grüne das Gesundheitssystem in Salzburg kaputtgespart und kurzfristige Personalpolitik betrieben, die uns nun in Form von Bettensperren auf den Kopf fällt“, so die Freiheitliche Pflegesprecherin LAbg. Karin Berger über die Sperre von 150 Spitalsbetten in den SALK. „Nun nutzt man die Corona-Ausrede, um den eigenen Kopf aus der Schlinge zu ziehen und die Verantwortung des Mangels an Mitarbeitern im Gesundheitsbereich zu rechtfertigen.“

Berger betont, dass es selbstverständlich schwierig ist, aus einem leergefischten Teich ad hoc den Fachkräftemangel beheben zu können, jedoch nun keine Möglichkeit an Rekrutierungen ausgelassen werden darf. Zwar ist man sich in den SALK der schwierigen Lage bewusst und versucht an so vielen Rädchen wie möglich zudrehen, jedoch steht die ÖVP weiterhin auf der Bremse. „In den letzten beiden Monaten hat die ÖVP alleine zwei freiheitliche Anträge im Landtag abgelehnt, die zur Verbesserung der Situation führen könnten“, so Berger, die auf die Ausschussberatungen am 14. September und 19. Oktober verweist, an denen ein Ärztestipendium und die Schwerarbeiterverordnung für alle Gesundheits- und Pflegeberufe von den Freiheitlichen gefordert und von der ÖVP abgelehnt wurde. Die ÖVP sei, so Berger, an einer konstruktiven Lösung weiterhin nicht interessiert.


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