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20. September 2022

Karin Berger: In St. Martin bei Lofer stoppen wir den Ausverkauf der Heimat!

ÖVP fördert weiter Chalets. Bürgermeister Lackner verheimlicht seit Februar geheimes 400-Betten-Projekt „Alpine Thermal Vilage“.

„Die unendliche Geschichte mit dem Ausverkauf der Heimat wird also weiterhin von der Salzburger Volkspartei vorangetrieben“, kritisiert LAbg. Karin Berger das von ÖVPBürgermeister Michael Lackner im Geheimen geplante 400-Betten-Chalet-Projekt in St. Martin bei Lofer. „In Zeiten wie diesen überhaupt noch an Chaletdörfer in Form eines Investorenmodells denken zu können, ist wohl mit einer Verhöhnung der aktuellen Situation gleichzusetzen“, so die Freiheitliche, die sich an den Bauchfleck bei der Therme erinnert fühlt. Berger betont, dass Grund und Boden für Einheimische gerade im Pinzgau nicht mehr leistbar sind und weitere Chalets, die ausschließlich zur touristischen Nutzung vorgesehen sind, die Situation weiter verschärfen.

Für Berger unverständlich ist auch die Argumentation Lackners, dass mit einem derartigen Projekt Arbeitsplätze im Tourismus gesichert werden. „Wir suchen in der Region händeringend Mitarbeiter und wissen noch gar nicht, wie wir die Wintersaison mit dem vorhandenen Personal stemmen sollen“, so Berger, die eine Versorgung von weiteren 400 Betten für schier unmöglich hält. „Projektentwickler und Investoren mögen sich dort hinwenden, wo es Abwanderung auf Grund von fehlenden Arbeitsplätzen gibt. Bei uns im Tal gibt es Vollbeschäftigung und in allen Branchen werden Mitarbeiter gesucht. Am Bürger vorbei werden Pläne vorangetrieben, die, ohne Weitsicht, das Verscherbeln eines Gemeindegrundstückes beinhalten. Was das, so nebenbei, für den Fußballverein UFC St. Martin bedeutet, weiß mittlerweile auch jeder im Tal“, so Berger.


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