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23. November 2022

Karin Berger: Lebensmittelverschwendung wird Riegel vorgeschoben

Freiheitlicher Antrag nimmt Supermärkte und Private hinsichtlich Maßnahmen zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung in die Pflicht

Symbolbild aus Pixabay

„Eine Gesellschaft, die Schwierigkeiten hat, mit ihrem Wohlstand umzugehen, muss man daran erinnern, dass Lebensmittel keine Selbstverständlichkeit sind“, kommentiert LAbg. Karin Berger den einstimmig angenommenen freiheitlichen Antrag zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung. „Wir müssen hier alle an einem Strang ziehen und sowohl die rechtzeitige Weiterverwendung als auch das Verhindern des Wegwerfens optimieren.“ Laut eines Rechnungshofberichts von Mai 2021 landen in Österreich täglich mehr als 2.000 Tonnen genießbarer Lebensmittel im Müll. „Der größte Anteil entfällt mit 570 Tonnen pro Tag auf die privaten Haushalte. Der Bereich des Einzelhandels steuert jeden Tag 330 Tonnen vermeidbare Lebensmittelabfälle bei. Um dieser Entwicklung entgegenzutreten, sind rasch Maßnahmen umzusetzen und ein sensiblerer Umgang mit Lebensmitteln ist alleine aus ethischen Gründen und angesichts der Teuerungskrise unbedingt notwendig“, so Berger. Die Freiheitliche betont, dass es ausgerechnet in der aktuellen Situation angebracht ist, Maßnahmen zur Lebensmittelverschwendung zu ergreifen. „Sozialmärkte erleben einen regelrechten Ansturm, bekommen aber zu wenig Produkte, wobei Supermärkte genießbare Lebensmittel wegschmeißen, anstelle diese abzugeben“, so Berger, die hofft, dass durch diese freiheitliche Initiative die Bundesregierung rasch handelt.


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