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03. September 2021

Karin Berger: Sind den NEOS etwa die Flügel eingeschlafen?

Freiheitliche kritisieren schlechte Rahmenbedingungen der Elementarpädagogen und fordern von den Verantwortlichen „wertschätzende Maßnahmen“.

Ein Foto von LAbg. Karin Berger

LAbg. Karin Berger

„Nachdem die NEOS vor wenigen Jahren noch davon sprachen, dass der Pädagoge der wichtigste Job ist, sieht das in Regierungsverantwortung plötzlich ganz anders aus“, kommentiert Salzburgs Freiheitliche Familiensprecherin LAbg. Karin Berger den aktuellen Personalmangel im Land Salzburg im Bereich der Elementarpädagogen. Auch der Verantwortlichen Landesrätin Klambauer fehlt es an Lösungen für den erheblichen Personalmangel im Bereich der Elementarpädagogen. „Zuerst wurde großzügig bestellt, und als geliefert werden sollte, war plötzlich niemand bereit, die Rechnung zu übernehmen“, fasst Berger zusammen.

Die Freiheitlichen sprechen von einem „getrübten Selbstbild“ des gesamten Berufsstandes. Ein Bild, das selbstverständlich von der aktuellen Politik gezeichnet ist: „Wer mit dem Sparstift Politik macht, darf sich nicht über fehlendes Interesse wundern“, räumt Berger den jungen Pädagoginnen und Pädagogen großes Verständnis ein. Gruppengrößen, Beschäftigungsstandards, Aussichten und Entlohnung sind dabei aber auch nur Nebenschauplätze: „Politik und Frauenrechtler haben nun die Aufgabe, den Menschen authentisch zu vermitteln, dass der gesellschaftliche Wert eines Menschen nicht erst beim Doktorat und Frauen auch ohne Masterthesis stolz auf ihren Lebensweg sein können“, ortet Berger eine immense Aufgabe für die kommenden Jahre im Bereich beruflicher Anerkennung. Beginnen solle man, so die Freiheitliche, damit, Berufe, die gesellschaftlich notwendig sind, weitaus besser zu entlohnen, als es bisher der Fall ist: „Anerkennung beginnt vorwiegend bei der Entlohnung und der Zeit. Wenn man den Menschen in der Pädagogik und der Pflege einen gesonderten Rahmen zur Verfügung stellt, überlegen sich bestimmt mehr junge Frauen ein Pädagogen-Kolleg anstelle eines Jus-Studiums“, hält Berger fest.


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