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31. August 2018

Karin Berger: Streichung der Osterferien kommt Lohnkürzung gleich

Die Freiheitlichen kritisieren das geplante neue Kindergartengesetz scharf und sehen dagegen enormen Bedarf im Bereich Qualität und Entlastung.

Ein Foto von Karin Berger

LAbg. Karin Berger

„Das geplante neue Kindergartengesetz kommt einer Lohnkürzung gleich“, äußerte sich heute FPÖ-Landtagsabgeordnete und Familiensprecherin Karin Berger hinsichtlich des neuen Salzburger Kindergartengesetzes, wonach den Pädagoginnen die Osterferien ersatzlos gestrichen werden. Berger sieht in der Streichung dieser wichtigen Erholungsphase für die Kindergartenpädagoginnen bereits einen ersten Angriff auf die hohe Qualität unserer Betreuung: „Damit das Personal über das gesamte Jahr eine qualitativ-hochwertige Arbeit leisten kann, ist es auch notwendig, die entsprechenden Ruhephasen zu gewähren“, führt Berger aus.  

Die Pädagoginnen leiden schließlich unter einem hohen Stress- und Lärmpegel, sowie unter einem internen aber auch externen Druck: „Die Ruhephase dient nicht nur den Pädagoginnen, sondern auch den Kindern“, so Berger.

Die Streichung der Osterwoche entspricht vollkommen dem Entwurf der umfassenden Kinderbetreuung nach dem NEOS-Modell: „Klambauer fordert ein kostenintensives Betreuungsmodell und setzt jetzt den Sparstift zuerst beim qualifizierten und wertvollen Personal an. Diese Vorgangsweise ist ähnlich erschreckend, wie die Erstellung von 24/7-Kinderaufbewahrungsstätten“, fasst Berger zusammen.

Doch nicht nur eine Rücknahme dieses Entwurfs sieht die FPÖ-Salzburg als dringend notwendig. Die Freiheitlichen schlagen entsprechend des neuen Gesetzes auch Änderungen vor, um einerseits die hohe Qualität unser Kindergärten zu gewährleisten und um gleichzeitig das Personal zu entlasten: „Entsprechend der Gruppenanzahl, fordern wir die Festanstellung eines Sonderkindergartenpädagogen ab der vierten Gruppe. Um zielführend und liebevoll auf die Bedürfnisse der einzelnen Kinder besser einzugehen, wollen wir darüber hinaus den Betreuungsschlüssel für die Kindergartengruppen gesenkt sehen“, so Berger abschließend.


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