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13. Oktober 2020

Karin Berger: Tennengauer Kindergartenkinder sind kein Postpaket, das man einfach vor die Türe stellt

Unkoordinierte Schnellschüsse verunsichern Eltern und machen einen regulären Betrieb unmöglich

Ein Foto von LAbg. Karin Berger

LAbg. Karin Berger

„Die Tennengauer Kindergarten-Maßnahmen betreffend Betretungsverbot für Eltern sorgen für reichlich Verwirrung und Ratlosigkeit“, so die freiheitliche Familiensprecherin LAbg. Karin Berger. „Ergebnis sind weinende Kinder und überforderte Eltern, die bereits während des Lockdowns ihren gesamten Jahresurlaub verbraucht haben und ihre Kleinen nun in die Betreuungseinrichtungen geben müssen.“ Berger führt aus, dass durch die Verschärfung unter anderem Eltern ab sofort das Kindergartengebäude nicht mehr betreten dürfen und die Kinder wie ein Postpaket vor der Türe abstellen müssen. „Das Umziehen ist organisatorisch für die Pädagoginnen gar nicht zu bewältigen, ohne dass sie ihre Aufsichtspflicht verletzen. Gerade in der kalten Jahreszeit mit schweren Winterschuhen, dicken Winterjacken und Handschuhen ist dies eine unlösbare Herausforderung.“

Berger kritisiert, dass zwar laut der zuständigen Landesrätin Kinder unter zehn Jahren beim Infektionsgeschehen keine Rolle spielen, die Kindergärten jedoch seit heute in ein Fort Knox umgewandelt werden. „Die Kindergarten-Maßnahmen im Tennengau schießen wie auch das Veranstaltungsverbot und die 17-Uhr-Sperrstunde in Kuchl bei weitem über das Ziel hinaus. Die Verordnung schürt lediglich Ängste bei Kindern und Ratlosigkeit bei den Eltern. Intelligentes Krisenmanagement sieht anders aus“, so Berger, die für eine Rücknahme der Schnellschüsse plädiert.


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