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12. Mai 2022

Karin Berger: Zu wenig und viel zu spät!

Minimale Pflegereform soll plötzlich maximale Not lindern. Freiheitliche fordern Einstiegsgehalt auf 2.000 Euro netto.

Minimale Pflegereform soll plötzlich maximale Not lindern

Minimale Pflegereform soll plötzlich maximale Not lindern

„Wenn sich jemand dazu bereit erklärt, seine Lebenszeit dem Dienst am Menschen zur Verfügung zu stellen, darüber hinaus eine Ausbildungsentscheidung trifft, die mit zahlreichen Entbehrungen verbunden ist, gehört das anständig entlohnt“, fordert Salzburgs Freiheitliche Sozialsprecherin ein markantes Zeichen und eine finanzielle Anerkennung für den Beruf. „Anerkennung ist vorwiegend eine Frage des Gehalts. Und eine Gesellschaft drückt damit aus, was ihr wichtig ist, indem sie zeigt, wozu sie bereit ist, Geld auszugeben“, so Berger. Die Gehaltsanpassungen sind mehr ein symbolischer Akt und entsprechen kaum dem, was längst überfällig gewesen wäre: „Es wäre ehrlicher, wenn Minister Rauch in Coronamanier für die tapferen Pflegerinnen und Pfleger vom Balkon klatschen würde“, ergänzt Berger.

In der Coronazeit feierte sich die Scheinheiligkeit in der Bundesregierung mit Parolen, wie „Koste es, was es wolle!“ Wenn es um einen der wichtigsten Berufe unserer Gesellschaft geht, setzt man plötzlich den Sparstift an: „Wir fordern ein Einstiegsgehalt für Pflegekräfte von insgesamt 2.000 Euro!“, hält Karin Berger fest. Das ständige Herumlamentieren, dass die Einkünfte nebensächlich wären, sind Heucheleien derjenigen, die nicht bereit sind, ordentliche Arbeit ordentlich zu bezahlen: „Spätestens ab der Stromkostenerhöhung und der angepassten Wohnungsmiete, ist Geld für Pflegekräfte ein Thema“, schließt die Freiheitliche.


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