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13. September 2021

Marlene Svazek: Ärzte bestätigen freiheitliche Bedenken betreffend Zusammenlegung UKH und LKH

Qualitätsverlust und Mitarbeiterunzufriedenheit waren längst vorherzusehen. Immer noch keine Einsicht in die Verträge.

Ein Bild von Klubobfrau LAbg. Marlene Svazek, BA

Klubobfrau LAbg. Marlene Svazek, BA

Bereits vor Monaten warnten die Salzburger Freiheitlichen einerseits vor Qualitätsverlust im Patientensektor, andererseits vor beruflicher Schlechterstellung im Rahmen der Zusammenlegung von UKH und LKH. „Wir Freiheitlichen waren die einzige Partei im Landtag, die gegen eine Zusammenlegung gestimmt hat. Jetzt bestätigen Spitalsärzte unsere Befürchtungen von damals“, so die freiheitliche Klubobfrau im Landtag, Marlene Svazek: „Es wird sowohl qualitativ eingespart, als auch eine Monopolisierung im ärztlichen Bereich vorangetrieben.“ Svazek ergänzt, dass die Opposition bis heute an ihrer verfassungsrechtlichen Rolle von Stöckl gehindert wird und bis heute keine Einsicht in die bestehenden Verträge ermöglicht wurde. „Auf der einen Seite obliegt es dem Landtag, die Kaufverträge abzusegnen. Auf der anderen Seite zwingt uns die ÖVP etwas zu unterschreiben, ohne jedoch die Details der Verträge je gesehen zu haben.“

Svazek betont, dass wichtige Bereiche – wie eben der Gesundheitssektor – von der ÖVP und ihrem Gesundheitsreferenten Christian Stöckl nicht kaputtgespart werden dürfen und unter dem fadenscheinigen Argument etwaiger Synergieeffekte ein zweiter Krankenhausstandort verhindert wird. „Die Salzburger schätzen die Leistung des UKH und haben mit den Freiheitlichen einen Fürsprecher. Eine Zusammenlegung darf nicht als Vorlage zu Einsparung missverstanden werden“, so Svazek abschließend.


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