Skip to main content
10. September 2018

Marlene Svazek: Alte Arbeitskraftimportleier ist nur temporäre Symptombekämpfung

Freiheitliche sehen in Attraktivierung der Lehre einzige langfristige Lösung für Fachkräftemangel

Ein Foto von Marlene Svazek

Klubobfrau Marlene Svazek

„Der Abgeordnete Schellhorn hat das Angebot ausgeschlagen, selbst ein Teil von Salzburgs Landesregierung zu sein und Verantwortung zu übernehmen. Dabei herrscht der wohl eklatanteste Fachkräftemangel derzeit in der Landesregierung“, äußerte sich heute FPÖ-Klubobfrau LAbg. Marlene Svazek zur Kritik von NEOSWirtschaftssprecher Sepp Schellhorn am Umgang der Bundesregierung mit dem vorherrschenden Fachkräftemangel.


Die NEOS fordern eine Rücknahme des Erlasses der Bundesregierung, dass Asylwerber keine Lehre mehr beginnen können. Die Freiheitlichen in Salzburg setzen hingegen auf zukunftssichere Ideen und gezielte Maßnahmen, um die Lehre auch für Österreicherinnen und Österreicher attraktiver zu gestalten. Zum einen geht es darum, erweiterte Lernangebote zur Verfügung zu stellen. Die Aussicht auf Matura kann Lehrlinge zu lebenslanger Weiterbildung animieren. Genauso ist der Ruf der Lehre in den letzten Jahren verkümmert: „Es geht darum, Persönlichkeiten ins Licht zu rücken, deren Karriereanstoß gerade durch die Lehre erfolgt ist“, so Svazek. Weiters fordern die Freiheitlichen, speziell im Bereich junger Unternehmer und StartUps in den ländlichen Bezirken, Förderangebote: „Es bedarf nun konsequenterer Lösungen, als die alte Arbeitskraftimportleier, mit der man nun versucht, das Asylchaos der letzten Jahre zu kaschieren“, so Svazek.


Die Freiheitliche spricht von mutigen Ideen, die zwar nicht kostenlos, aber als langfristige Investition zu verstehen sind: „Gerade der Tourismus und die Industrie profitieren von topausgebildetem Personal“, so Svazek, die gerade Österreichs hohe Anforderungen und Standards als die wesentlichsten Kriterien für unsere internationale Beachtung empfindet: „Gerade Schellhorn müsste als erfolgreicher Wirtschaftstreibender wissen, dass es nicht immer ratsam ist, dem billigsten Angebot zu folgen, sondern sich auch mit den langfristigen Folgen auseinanderzusetzen.  Warum er gerade in der Politik zu billigen Diskonterideen greift, ist mir daher unverständlich“, so Svazek abschließend.


Beliebteste Beiträge

Landesparteiobfrau Marlene Svazek

© 2018 Freiheitliche Partei Österreichs. Alle Rechte vorbehalten.