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03. Juni 2021

Marlene Svazek: Beim Kauf der Antheringer Au herrscht in der Landesregierung Planlosigkeit

Angekündigtes Ende der Jagd im Wildgehege war vorschnelle Ankündigung Gutschis. Droht Tiermassaker durch das Land?

Ein Bild von Klubobfrau LAbg. Marlene Svazek, BA

Klubobfrau LAbg. Marlene Svazek, BA

Bereits im Februar und schließlich am 14. Mai kündigte Landesrätin Daniela Gutschi medial an, dass sie das seit vielen Jahren bestehende Vorhaben des Kaufes der Antheringer Au im Ausmaß von 500 Hektar vorantreiben wolle. „Die Neo-Landesrätin konnte in der Beantwortung meiner mündlichen Anfrage aber weder Höhe der Ablösesumme, noch der Modalitäten, geschweige denn der Zukunft der Wildtiere dort nennen“, so Klubobfrau Marlene Svazek. „Inmitten einer Wirtschaftskrise mehr als 25 Millionen Euro ohne Plan in ein ohnehin bereits bestehendes Naturjuwel und Naherholungsgebiet zu investieren, ist wohl nicht im Sinne der Salzburger Bevölkerung.“

Ebenso konnte Landesrätin Gutschi keine Auskunft über das in der Antheringer Au beheimatete Wildgehege und die dortigen Wildtierbestände und ihre Zukunft geben. „Medial kündigte Gutschi das Ende der Jagd und somit der Wildtierbestände in der Antheringer Au an. Faktisch ist das tagaktiv zu beobachtende Dam- und Schwarzwild dort ein wesentlicher Teil für die Beliebtheit der Au für die Salzburgerinnen und Salzburger. Entweder muss das Land bei einer Einigung mit dem Grundeigentümer dort künftig selbst jagen oder die Wildtierbestände ausschießen. Letzteres wäre ein grausames Massaker und faktisch auch sogut wie unmöglich“, so Svazek, die Gutschi attestiert, sich in dieser Thematik und den Verhandlungen zu versteigen.


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